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Eine Kurskollegin hat mir erzählt, dass sie jedes Jahr mit ihrer Tochter Zimtanhänger bastelt. Bestehend aus Zimt und Apfelmus. Hääääh? Das KANN doch nicht funktionieren, oder? Doch, es funktioniert! Der Teig war ganz schnell fertig, die Kids hatten Riesenspaß beim ausstechen (wohl auch, weil der Teig nicht klebrig war und sich die Anhänger ohne Probleme vom Tisch lösen ließen) und im ganzen Haus duftet es herrlich nach Zimt. Hier eine kleine Anleitung:

 

(NICHT ESSBARE) ZIMTDEKO

  • 3 Gläser gemahlener Zimt (hab den billigsten genommen, den ich bekommen hab)
  • etwa 1/3 Glas Apfelmus

Den Zimt (2 1/2 Gläser) haben die Kinder in eine Schüssel geleert und dann immer wieder einen Löffel Apfelmus untergeknetet, bis es ein schöner Teig war. Wir haben etwa ein halbes Glas Zimt übergelassen und den Tisch und den Teig beim ausrollen damit bestäubt, somit ist wirklich nichts kleben geblieben. Den Teig dann etwa 0,5 cm dick ausrollen und nach Lust und Laune mit Keksausstechern Ornamente ausstechen. Die Kinder haben die Anhänger auf Backpapier gelegt und ich hab mit einem Holzspieß jeweils ein Loch reingestochen, damit wir nach dem Trocknen Wolle und Bänder zum aufhängen durchfädeln können. Die Zimtdeko muss jetzt 1 – 3 Tage trocknen, wobei wir sie immer wieder mal wenden werden.

 

Ich bin ganz begeistert!

 

LG

Karin

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Heuer hab ich für Verwandt-, Kolleg- und Freundschaften ein Unigeschenk gemacht. Kakao am Stiel! Alles, was man dazu braucht, ist

  • Schokolade
  • Gewürze wie Zimt, Kardamom, Vanille, Lebkuchen … was man gerne mag
  • eine Form (kann sein z.B. ein Eiswürfelbehälter oder Einwegschnapsgläser)
  • Holzstiele oder -löffel (Löffel hätte ich hübscher gefunden, hab ich aber erst lange nachdem es vollbracht war, bei einem großen Supermarkt entdeckt. Somit hab ich A-Sager aus der Apotheke genommen)
  • Zeit und
  • Geduld

Die Schokolade hab ich im Wasserbad erwärmt (Achtung, nicht zu heiß, sonst verbrennt sie!) und mit einem Teelöffel in die Förmchen eingefüllt. Ich hab hier mit dunkler Schokolade angefangen. Nach ungefähr 15 Minuten ist die Schokolade etwas abgekühlt und man kann die Stiele reinstecken, ohne dass diese gleich wieder umfliegen. Mit der Vollmilchschoki und der weißen Kuvertüre hab ich es genau so gemacht. Es ist zwar etwas mühsam, aber wie gesagt, mit etwas Geduld geht das ganz gut. Die weiße Schokolade hab ich auch etwas anziehen lassen und dann den Zimt drauf gestreut. Als die Schoki dann ausgekühlt und hart war, hab ich dann nur mehr den überflüssigen Zimt abgeklopft.

Somit ist der Kakao am Stiel fertig zum verschenken. Ich hab sie in hübsche Cellophanbeutel gepackt und mit einer Papierschleife zugetackert. Verschenkt hab ich sie dann mit den Worten, dass man die Schokostiele vorsichtig aus der Form lösen muss (eventuell vorsichtig KURZ unter heißem Wasser) und dann in heißer Milch so lange rührt, bis die Schokolade aufgelöst ist.

Das müsste schon eine Weile haltbar sein (so lange Schokolade eben hält), also ich denke, das kann man bestimmt auf Vorrat machen um z.B. immer wieder mal liebe Menschen damit zu beglücken (oder um seinen eigenen Schokoholismus zu befriedigen).

 

 

Die Kinder waren auf jeden Fall begeistert und auch sonst hab ich von rundherum gehört, dass die heiße Schokolade göttlich war. So soll es ja auch sein! Und ganz unter uns … ich hab’s auch ausprobiert … Göttlich!

 

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Unser heuriger Tannenbaum hat eine wirklich lange und lustige Geschichte, die damit geendet hat, dass Göttergatte am 23. Dezember kurz vor 18 h nochmal in die Stadt gefahren ist, um einen neuen Baum zu holen. Mit dem vorigen Tannenbaum wären wir wohl alle nicht glücklich geworden (und neiiiin, dass wir bei den zwei Stämmen eine Christbaumspitze UND einen Christbaumstern draufstecken hätten können, hat nicht über diesen Fiaskobaum hinwegtäuschen können. Auch das Bauernlametta – Stroh – war zum Schreien.). Letztendlich haben wir doch einen Christbaum, der absolut typisch für uns ist: mehr breit als hoch und wunderschön :-)

Wir haben heuer wirklich viel selbst gebasteltes und gehäkeltes am Baum. Markus nennt ihn “unseren Entdeckerbaum”.

 

Für die Kræmmerhuse hab ich eine uralte rot-weiße Tischdecke zerschnitten. Danke an Tinas Mutter für die Inspiration!

Die hübschen Vintageanhänger hat Markus aus Geschenkssticker gebastelt.

Eigentlich hätte das eine Weihnachtsfingerpuppe werden sollen. Als der Weihnachtsmann dann fertig war, meinte Markus, dass es sich auch gut als Christbaumanhänger machen würde. Das lass ich mir doch nicht zweimal sagen *höhö* Inspiration, Design und Ausführung by me :-)

Auch die Keksausstecher meiner verstorbenen Oma haben einen besonderen Platz am Christbaum gefunden.

Eines meiner heurigen Wichtelgeschenke. Eine britische Weihnachtskugel. Danke nochmal an Tanja!

Und ganz besonders stolz bin ich auf den Weihnachtsstern, den ich mit viel Hingabe und Liebe gehäkelt hab.

 

Hier noch ein paar Fotos von Weihnachten:

 

Fünf Tage vor Weihnachten ist Marvin noch auf die Idee gekommen, dem Christkind einen Brief zu schreiben, dass die Katzen unbedingt Hauben brauchen. Und was mach ich? Häkel natürlich welche! In grün-weiß für Jessie, in rot-weiß für Jolly. Letzterer ist nur mäßig begeistert von seinem Weihnachtsgeschenk, weshalb es davon auch leider kein Foto gibt.

Meine Schwester und ich vor der Bescherung: “He, komm, wir machen mal so richtige Facebook-Fotos!” *rofl*

Bescherung bei meinen Eltern. Sind die zwei nicht süß?

Und wieder einmal haben wir es leider nicht geschafft, ein Familienfoto zu machen :-(

 

LG

Karin

 

 

 

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Etwas verspätet wünschen wir Euch noch Frohe Weihnachten. Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut verbracht und habt tolle Geschenke vom Christkind bekommen :-)

 

LG

Karin, Markus, Marvin und Miriam

 

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18
Dez

Seit ich vor 3 Wochen beim schwedischen Möbelriesen shoppen war, bin ich dem rot-weißen skandinavischen Weihnachtscharme erlegen. Und so ist unser heuriger Türkranz entstanden.

Ich bin ganz verliebt in ihn und freu mich (noch mehr, als sowieso schon) jeden Tag auf’s Nach-Hause-Kommen.

Richtig gespannt bin ich schon auf unseren Christbaum. Der wird heuer … eh klar, oder? … rot-weiß! Dazu hab ich schon einiges gebastelt und gehäkelt. Aber das gibt es erst später zu sehen.

Einen wunderschönen 4. Adventsonntag wünsche ich Euch!

LG

Karin

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Und seid’s gut ins neue Jahr gerutscht?

Meine Schwester und ich haben eine Abmachung, dass wir uns zu Weihnachten nichts kaufen. Bei uns gibt es nur selbst gemachte kleine Aufmerksamkeiten. Und so fand sie heuer unter dem Christbaum diesen süßen gehäkelten Schneemann. Einen Snowygurumi sozusagen *gg*

Snowygurumi

Im Gegenzug dazu hab ich einen Gutschein für eine Bananasplittorte bekommen. Seeeehr lecker und seeeehr aufwendig … das ist wohl auch der Grund warum ich sie noch nie gemacht hab ;-)

Die Anleitung zum Schneemann hatte ich von Lion Brand Yarn.

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Hier die Weihnachtskarten der letzten Jahre. Schön zu sehen, wie sich die Kinder von einem auf’s nächste Jahr verändern, oder?
2006
2006
2007

2007 - Kit: Christmas around the World by JanniScrap2008 - Kit: Let it snow by Magic World

2008 - Kit: Let it snow by Magic World

2009
2009
 

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Diese Geschichte habe ich vor vielen Jahren mal per Zufall im Internet gefunden. Wohl eher was für Erwachsene, finde ich sie besonders witzig. Hier eine Übersetzung von mir der englischen Originalgeschichte:

WIE DER KLEINE ENGEL AUF DIE CHRISTBAUMSPITZE KAM 

Es war einmal vor vielen Jahren zur Weihnachtszeit, als sich der Weihnachtsmann auf seine jährliche Reise vorbereitete, aber alles – wirklich ALLES – schief ging. Vier seiner Elfen wurden krank und die Praktikanten brauchten für die Herstellung der Spielsachen einfach viel zu lange. So kam der Weihnachtsmann ganz schön in Zeitdruck. Als dann auch noch seine Frau sagte, dass ihre Mutter zu Besuch kommen würde, war das auch nicht sehr hilfreich und der Stress wuchs und wuchs. 

Er wollte gerade die Rentiere anschirren, als er bemerkte, dass drei von ihnen kurz vor der Geburt standen. Zwei weitere Rentiere sprangen über den Zaun und waren spurlos verschwunden. Noch mehr Stress. 

Dann begann er den Schlitten zu beladen, als plötzlich eines der Bodenbretter einbrach, ein Spielzeugsack durchfiel, auf den Boden krachte und die Spielsachen zerschellten. Aufs Tiefste frustriert, ging der Weihnachtsmann in sein Weihnachtshaus um sich eine Tasse Kaffee mit einem Schuß Whiskey zu genehmigen. Als er die Bar öffnete, sah er, dass die Elfen jeglichen Alkohol versteckt hatten und nichts zu Trinken da war. Aus lauter Grant und Wut rutschte ihm die Kaffeekanne aus der Hand, die auf dem Küchenboden in Hundert kleine Scherben zerbrach. Er wollte einen Besen holen, doch die Mäuse hatten das ganze Stroh des Besens gefressen. Just in diesem Moment klingelte es an der Türe und Santa fluchte und schimpfte auf dem Weg zur Türe. Er öffnete die Türe und draußen stand ein kleiner Engel mit einem riesengroßen Weihnachtsbaum. 

Feierlich sagte der kleine Engel: “FROHE WEIHNACHTEN, lieber Weihnachtsmann! Ist das nicht ein grandioser Tag? Ich habe hier einen stattlichen Baum für dich. Er ist doch wunderschön, oder? Wo soll ich ihn denn für dich hinstecken?” 

… und so begann die Tradition des kleinen Engel auf der Christbaumspitze … 

(Foto nicht von mir!!!)

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Darüber hat sich die Familie vor zwei Jahren zu Weihnachten gefreut:

Christbaumperlen

Christbaumperlen

Christbaumperlen

 

 

 

 

 

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Salzteig ist super: schnell herzustellen, absolut ungiftig (die Kinder spucken den Teig ganz schnell wieder aus, wenn doch mal was in den Mund wandern sollte *gg*) und der Kreativität der Kinder keine Grenzen setzend.

SALZTEIG

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Salz
  • 1/2 – 1 Tasse Wasser

Zu einem weichen, nicht klebrigen Teig kneten. Die Kinder ihre Phantasie und Kreativität ausleben lassen und die fertigen Teile im Backofen aushärten lassen oder an der Luft trocknen. Wenn die Teile getrocknet sind, können die Kinder sie noch mit Finger- oder Plakatfarben bemalen.

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