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Dieser Spruch ging mir durch den Kopf, als ich die Häkelvogerl über unseren Esstisch gehängt hab. Göttergatte meinte grinsend: “Also jetzt hast du wirklich einen Vogel!” Ich weiß ja, wer es sagt und wie er es meint ;) Hab ich schon erwähnt, dass ich grad einen Farbfimmel hab? Als nächstes möchte ich unbedingt ein Banju von Farbenmix häkeln. Da bräuchte ich nur jemanden, der mir den Polster dazu näht … Mamaaaaaaa?

 

Eigentlich wollte ich dieses Posting schon zum Valentinstag schreiben, nur nachdem sich unsere Primpressin nicht zwischen Bronchitis und Magen-Darmgrippe entscheiden konnte, kam ich außer meinen krankenschwesterlichen Aufgaben zu gar nix. Aber heute geht es ihr wieder besser :-)

 

Zuerst muss ich euch aber unbedingt meine Vögel zeigen! Die Anleitung dazu hatte ich von Lucy’s Blog Attic 24. Lucy ist echt eine Inspiration und mein großes Vorbild!

 

Und der hier:

 

Ich steh voll auf die Knopferlaugen *wolfgangambrosinsiderschmäh*

 

Lucy hat ganz viele tolle freie Häkelanleitungen auf ihrem Blog und so stürzte ich mich gleich auf das nächste Projekt:

 

Eine Minihäkelwimpelgirlande!

Die war echt richtig schnell fertig! So wird uns jetzt jede Mahlzeit versüßt:

 

Ich bin schon so auf Frühling eingestellt, da mag ich gar nicht aus dem Fenster schauen. Bei uns schneit es richtig große Schneeflocken. Zumindest haben wir schon das eine oder andere Plusgrad *tschakaaaaaa*

 

LG

Karin

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Bei uns hat sie schon angefangen … die alljährliche lästige Schnupfenzeit! Und damit diese Zeit etwas angenehmer/hübscher vorbei geht, hab ich für meine Freundin, Tina, eine Taschentuchboxhülle gehäkelt. Cooles Wort – wäre was für “Stille Post” *gg* Die Anleitung dazu hatte ich von den “Royal Sisters”. http://theroyalsisters.blogspot.com/  Ganz toller Blog! Mal abgesehen davon, dass Michelle einfach wunderhübsche Sachen macht, hat sie immer wieder mal eine Gratisanleitung für ihre Leserschaft bereit. Thumbs up!

LG

Karin

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Letztes Jahr haben wir uns aus England richtigen Malzessig mitgenommen. Somit bin ich “gezwungen” öfters mal Fish’n'Chips zu kochen … das und der Fakt, dass die Kinder es einfach lieben. Die wollen ihren Fisch auch schon mit Essig *gg*

FISH’N'CHIPS

  • 140 g Mehl
  • 2 EL Maismehl (Achtung! Keine Maisstärke, sondern Maismehl! Hab ich in einem großen Supermarkt in der türkischen Abteilung bekommen!)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 160 ml Bier
  • 1 Ei
  • 4 – 6 Filets Kabeljau, Dorsch, Pangasius, … was man gerne mag
  • Kartoffeln
  • Ceres oder anderes Frittieröl
  • Malzessig

Die trockenen Zutaten verrühren, Bier und Ei hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig etwas quellen lassen und in der Zwischenzeit die Kartoffeln waschen, schälen und in dicke Pommes schneiden. In einer Pfanne das Fett heiß werden lassen und die Kartoffelspalten frittieren. Mit einem Schaumlöffel die Chips entnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm stellen. Dann die Fischfilets (eventuell vorher durchschneiden, damit es nicht zu groß für die Pfanne ist) durch den Backteig ziehen und im heißen Fett ebenfalls goldbraun frittieren. Gut auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit den Kartoffelchips servieren. Wer mag, mit Malzessig beträufeln.

Die Kartoffeln brauchen weitaus länger als der Fisch, der wirklich im Nu fertig ist. Daher frittiere ich die Kartoffeln meist zuerst oder arbeite überhaupt mit 2 Pfannen nebeneinander.

 

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Leider musste ich Willi für die Hochzeit am Freitag absagen. Ich zog es vor mich 7 Stunden durch rechtliche Grundlagen für Kindergarten und Hort zu quälen ;-) Nachdem aber an dem Tag auch mein Göttergatte Geburtstag hatte und er sehr betrübt war, seinen Geburtstag gar nicht so royal feiern zu können, wie er sich das ausgemalt hatte, gab es am Sonntag als Entschädigung Millionaire’s Shortbread.

MILLIONAIRE’S SHORTBREAD

  • 250 g Universalmehl
  • 75 g Staubzucker
  • 175 g sehr weiche Butter

Das Backrohr habe ich auf 170 °C Heißluft vorgeheizt. Dann habe ich Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischt und die Butter mit den Fingern untergearbeitet, zuerst zu “Bröseln” dann zu Teig geknetet. Eine Auflaufform (ca. 33 x 23 cm) habe ich mit Butter ausgepinselt und den Teig darin verteilt. Mit einem Löffel habe ich dann den Teig fest in die Form gedrückt. Bevor ich das Shortbread für 20 Minuten gebacken habe, habe ich den Teig noch mehrmals mit einer Gabel eingestochen. Das Shortbread habe ich dann in der Form auskühlen lassen.

  • 90 g Butter
  • 2 x 400 g Dosen gesüßte Kondensmilch

Butter und Kondensmilch habe ich in einem Topf bei geringer Hitze erwärmt, bis die Butter geschmolzen war. Dann habe ich die Temperatur hochgedreht, bis die Masse köchelte. Achtung, ständig rühren, sonst brennt es an!!! Dann hab ich die Masse unter ständigem Rühren leise für etwa 10 Minuten köcheln lassen. Als ich merkte, dass das Karamell eindickt, habe ich sie über das Shortbread (in der Auflaufform!) gegossen und erkalten lassen.

  • 250 g Schokolade oder Kuvertüre (diesmal haben Schokohasen herhalten müssen)
  • 30 g Butter 
  • 50 g Honig
  • 100 ml Milch

Ich habe alle Zutaten in einem Topf bei Stufe 1 oder 2 verrührt, bis die Schokolade und die Butter geschmolzen war und es eine schöne homogene Glasur war. Dann hab ich die Glasur über das Karamell verteilt. Wenn alles schön gekühlt ist, kann man das Millionaire’s Shortbread aufschneiden.

 

 

Die besten Fotos entstehen, wenn ich ein neues Rezept ausprobiere ...

  

Und dann muss ich euch noch ein Video zeigen. Ich find’s echt Hammer und könnte es mir immer und immer wieder anschauen. I’m still wondering, if the queen would be amused!?

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Am Anfang hab ich die Muffins immer mit einem Säckchen Zitronenaroma von Dr. O*tker gebacken. Aber ich kann echt nur jedem empfehlen Biozitronen zu kaufen und die frische Schale dafür zu verwenden. Vom Geschmack her ist es unvergleichlich!

ZITRONENMUFFINS

  • 3 Eier
  • 25 dag Kristallzucker
  • 1 Vanillezucker
  • Schale einer halben Zitrone
  • 1 Becher Obers
  •  25 dag Mehl
  • 1 Backpulver

Zitronenmuffins

Backrohr auf 180 °C Heißluft vorheizen. Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Schale hauchdünn von der Zitrone schneiden (Achtung, nur die gelbe Schale! Die weiße Haut ist ganz furchtbar bitter) und in feine Streifen schneiden. Mixer runterdrehen und die Zitronenstreifen und das Obers hinzufügen. Weiter schaumig  rühren. Mehl und Backpulver vermischen und löffelweise der Masse zufügen. Muffinsform mit Papierförmchen auslegen und 2 – 3 EL Teig in jede Form füllen. Die Muffins brauchen im Ofen etwa 25 – 30 Minuten.

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19
Mai
 

Vor ein paar Wochen hab ich schon mal Scones gebacken, bei denen ich aber 1. zu wenig Backpulver reingegeben hab und 2. sie zu lange backen ließ. Dementprechend trocken waren die dann auch. Kein sehr zufriedenstellendes Ergebnis für mich. Nun hab ich in England einmal einen richtigen Scone gegessen. OK, wirklich saftig sind die nun mal nicht, aber trotzdem war der viel besser, als die die ich gebacken hab.

Letzte Woche ist mein Mann auf eine absolut geniale Seite gestoßen. The Joy of Baking. Eine so umfangreiche und liebevoll gestaltete Backseite hab ich selten zuvor gesehen. Nun musste ich sowieso nochmal Scones backen, um meine Clotted Cream irgendwie zu verwerten. Und was soll ich sagen … diesmal sind sie fantastisch geworden!

SCONES

  • 260 g universelles Mehl
  • 50 g Kristallzucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 76 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanille-Extrakt (Rezept folgt!)
  • ca. 120 ml Milch
Als erstes hab ich das Backrohr auf 180 °C Heißluft vorgeheizt. Die trockenen Zutaten, Mehl, Zucker, Salz und Backpulver hab ich mit einem Kochlöffel verrührt. Dann hab ich die kalte Butter in kleine Stückchen geschnitten und mit möglichst kalten Fingern mit der Mehlmischung zerbröselt. Ähnlich wie bei einem Mürbteig. Das Ei, Vanille-Extrakt (oder Mark von einer Vanilleschote oder 1 Sackerl Vanillezucker) und die Milch hab ich dann wieder mit dem Kochlöffel unter den Teig gerührt. Wenn der Teig noch zu sehr klebt – noch etwas Mehl hinzufügen; ist er zu fest – etwas Milch unterrühren.

Auf der sauberen Arbeitsfläche hab ich den Teig dann fingerdick ausgerollt, mit einem schmalen Glas (ca. 5 cm Durchmesser) die Scones ausgestochen, auf das Backblech mit Backpapier gelegt und mit Milch bestrichen. Gebacken hab ich sie dann ca. 12 – 15 Minuten lang. 

Scones/Cream Tea

Original sind die Scones höher als meine (wenn nicht sogar doppelt so hoch), nur so sind sie für uns und für die Kinder leichter zu essen. Gegessen werden sie traditionell mit Clotted Cream, das vom Geschmack her sehr dem dicken Rahm vom Schlagobers gleich kommt, und Erdbeermarmelade.

 

VANILLE-EXTRAKT

In einer kleinen Flasche oder in einem gut verschließbaren Glas werden das Mark von einer Vanilleschote, die ausgekratzte Vanilleschote und etwa 100 ml Wodka gefüllt. Dann lässt man das ganze 6 – 8 Wochen an einem dunklen Ort “reifen” und schüttelt es immer wieder mal. Danach kann man z.B. zum backen 1 – 2 TL Extrakt in den Teig geben, ihn für Obstsalate verwenden, Milchshakes aromatisieren, … Unser Vanille-Extrakt steht nun seit letzter Woche im Küchenkasterl, wo ich ihn jeden Tag sehe und auch nicht aufs schütteln vergesse.

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Hallo ihr Lieben!

Melde mich zurück aus unserem Englandurlaub! Es war eine unglaubliche Reise, für die ich noch immer nach den passenden Worten suche. “Genial” trifft es nämlich nicht mal annähernd. Wir haben natürlich auch jede Menge Fotos mitgebracht und so oft ich mir die Fotos auch anschaue, ich kann kaum eingrenzen, welche von den 1.011 Fotos die besten für ein Album sind. So ganz ehrlich, es war schon wirklich schön mal wieder Zeit alleine mit meinem Mann zu verbringen und kultivierte Gespräche mit Erwachsenen zu führen, ohne dass eines der Kinder immer etwas will oder einem ins Wort fällt. Trotz allem freuen wir uns wieder zu Hause bei unseren Rabauken zu sein, die ebenfalls eine tolle Woche bei Oma und Opa verbrachten. Um nichts in der Welt möchte ich mit einem anderen Leben tauschen wollen :-)

Auch wenn es keine hochkulinarische Reise war, so habe ich meine Liebe zu Scones, Fudge und Clotted Cream entdeckt. Und da ich mir 2 Backbücher und ein Kochheft mit genommen hab, hab ich jeeeede Menge neue Rezepte zum probieren *höhö*

Cream Tea in The lost Gardens of Heligan

In diesem Sinne freue ich mich auch wieder HIER zu sein und euch mit neuen Rezepten zu ”füttern” ;-)

See ya

Karin

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Ich kann es kauuuum erwarten! Am 27. März haben wir einen Babysitter (Petra, bleibt es eh dabei?) und Markus und ich können eeendlich wieder ins Kino! Kann man sich im Moment eigentlich irgendetwas anderes anschauen wollen als Johnny Depp als der verrückte Hutmacher?

Hier ein witziger Test, würde mich interessieren, was bei euch raus kommt:

Wer bist du im Wunderland? Mach den Test bei der Film-Community moviepilot

ALICE IM WUNDERLAND – Mehr Infos zum Film von Tim Burton auf moviepilot

 

Test machen und wenn das Ergebnisfenster erscheint auf “Kopieren” klicken und hier als Kommentar einfügen!

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