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Leider musste ich Willi für die Hochzeit am Freitag absagen. Ich zog es vor mich 7 Stunden durch rechtliche Grundlagen für Kindergarten und Hort zu quälen ;-) Nachdem aber an dem Tag auch mein Göttergatte Geburtstag hatte und er sehr betrübt war, seinen Geburtstag gar nicht so royal feiern zu können, wie er sich das ausgemalt hatte, gab es am Sonntag als Entschädigung Millionaire’s Shortbread.

MILLIONAIRE’S SHORTBREAD

  • 250 g Universalmehl
  • 75 g Staubzucker
  • 175 g sehr weiche Butter

Das Backrohr habe ich auf 170 °C Heißluft vorgeheizt. Dann habe ich Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischt und die Butter mit den Fingern untergearbeitet, zuerst zu “Bröseln” dann zu Teig geknetet. Eine Auflaufform (ca. 33 x 23 cm) habe ich mit Butter ausgepinselt und den Teig darin verteilt. Mit einem Löffel habe ich dann den Teig fest in die Form gedrückt. Bevor ich das Shortbread für 20 Minuten gebacken habe, habe ich den Teig noch mehrmals mit einer Gabel eingestochen. Das Shortbread habe ich dann in der Form auskühlen lassen.

  • 90 g Butter
  • 2 x 400 g Dosen gesüßte Kondensmilch

Butter und Kondensmilch habe ich in einem Topf bei geringer Hitze erwärmt, bis die Butter geschmolzen war. Dann habe ich die Temperatur hochgedreht, bis die Masse köchelte. Achtung, ständig rühren, sonst brennt es an!!! Dann hab ich die Masse unter ständigem Rühren leise für etwa 10 Minuten köcheln lassen. Als ich merkte, dass das Karamell eindickt, habe ich sie über das Shortbread (in der Auflaufform!) gegossen und erkalten lassen.

  • 250 g Schokolade oder Kuvertüre (diesmal haben Schokohasen herhalten müssen)
  • 30 g Butter 
  • 50 g Honig
  • 100 ml Milch

Ich habe alle Zutaten in einem Topf bei Stufe 1 oder 2 verrührt, bis die Schokolade und die Butter geschmolzen war und es eine schöne homogene Glasur war. Dann hab ich die Glasur über das Karamell verteilt. Wenn alles schön gekühlt ist, kann man das Millionaire’s Shortbread aufschneiden.

 

 

Die besten Fotos entstehen, wenn ich ein neues Rezept ausprobiere ...

  

Und dann muss ich euch noch ein Video zeigen. Ich find’s echt Hammer und könnte es mir immer und immer wieder anschauen. I’m still wondering, if the queen would be amused!?

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Eigentlich wollte ich ein anderes Rezept posten, aber dann dachte ich mir, dass vielleicht ein österliches Rezept an der Zeit wäre (sind ja auch nur mehr 3 Wochen). Das allererste mal hab ich vor einem Jahr einen Osterkranz gebacken, der wurde dann am Ostersonntag mit Butter und Marmelade genossen. Seit dem hab ich ihn unzählige male auch als Striezel gebacken, bzw. zu Marvins 4. Geburtstag (siehe Fotos).

STRIEZEL, OSTERKRANZ, PINZE

  • 1 kg Mehl
  • 2 Packerl Trockengerm
  • 50 g – 150 g Zucker, nach Geschmack
  • 1 EL Salz
  • 100 g Butter
  • 530 ml Milch, je nach dem etwas mehr

Mehl, Trockengerm, Zucker und Salz vermischen. Dann schneide ich die Butter immer in kleine Stücke, gebs in die Milch und erwärme es in der Mikro. So dass die Milch angenehm warm (aber nicht zu heiß!) und die Butter zerschmolzen ist. Dann die Buttermilch den trockenen Zutaten zufügen und entweder mit einem Kochlöffel oder mit Mixer und Knethaken verkneten (geht auch mit den Fingern ). Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken (oder die Germschüssel schließen) und an einem warmen Ort (auf der Heizung oder im Wasserbad) mind. 1 Stunde gehen lassen. Dazwischen immer wieder mal “zusammen schlagen”. Je länger der Teig gehen kann, desto elastischer und besser wird er!
Dann den Teig auf 3 gleich große Teile teilen und auf gleich lange Stränge wuzeln. Je nachdem ob es ein Striezel werden soll, können die Stränge kürzer, dafür aber dicker sein. Soll ein Kranz oder eine Zahl, Brezel, … daraus werden, müssen die Stränge natürlich dünner und länger sein, damit man auch was draus formen kann.
Also wird jetzt ganz normal geflochten, wie bei einem Haarzopf, und für den Kranz werden die beiden Enden zusammengeknetet.
Dann bestreiche ich den Kranz/Striezel immer mit Milch, deck ihn wieder mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lass ihn nochmal etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Ich dreh dafür meistens das Backrohr auf minimale Stufe und lass ihn dort noch entspannen *gg*
Dann den Kranz rausnehmen, das Backrohr auf max. 180 °C Heißluft vorheizen, den Kranz mit einem Eidotter bestreichen und mit Hagelzucker, Mandelplättchen, Krokant, … bestreuen. Ich mag am liebsten Hagelzucker. Im Ofen braucht der Striezel dann gar nicht lange. Wenn er recht dünn ist, können schon 20 Minuten ausreichen und er ist gut gebacken. Ein dickerer Striezel braucht auch selten länger als 30 Minuten.
Auskühlen lassen und mit kalter Butter und Marmelade servieren

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Hier also das versprochene Rezept:

MOHNKUCHEN

  • 250 ml Schlagobers (gibt ja jetzt auch schon lactosefreies!!!)
  • 250 g Feinkristallzucker
  • 200 g Mohn
  • 100 g Mehl
  • 1 Msp Backpulver
  • 4 Eier
  • 1 EL Vanillezucker

Abrieb von einer Biozitrone (Achtung, nur die gelbe Schale! Das weiße ist bitter!!!)

Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Schlagobers mit Zucker, Vanillezucker und Abrieb der Zitrone aufschlagen. Die Eier nach und nach einrühren. Mehl, Mohn und Backpulver vermischen und unterheben. Eine Backform befetten und bemehlen (oder statt mit Mehl mit geriebenen Mandeln ausstreuen. Oberlecker, aber Junior streikt grad bei Mandeln *grummel*) oder eine Silikonform ordentlich ausspülen aber nicht abtrocknen! Masse einfüllen und etwa 30 Minuten backen. Nadelprobe machen!!!

Danke an Dani für das tolle Rezept (die Zuckermenge hab ich von 300 g etwas reduziert)! Er war tatsächlich so saftig, wie er ausgeschaut hat und den Kindern hat er besonders gut geschmeckt.

 

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Also wenn das Nutellafrosting wirklich gut gekühlt ist, dann behält es auch – quelle surprise – seine Form. Merke: das nächste mal vor dem aufdressieren gut durchkühlen. Außerdem werde ich das nächste mal weit aus weniger Staubzucker reingeben, dafür aber noch etwas Qimiq, womit es ja auch viel besser seine Form behält. Ergo: Feldexperiment nicht gescheitert, aber verbesserungswürdig ;-)

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Sie sind ja so putzig zum verputzen … diese hübschen kleinen Törtchen mit unzähligen verschiedenen Frostings drauf. Ich bin ja bekennender Muffinfan, aber seit wir letztes Jahr in England Faery Cakes und Cupcakes entdeckt haben, sind wir ganz hin und weg. In meinen Favoriten hab ich unzählige Cupcakeblogs, einer entzückender als der andere. Und nun hab ich mich auch mal drüber gewagt und hab Nutella Cupcakes gebacken (bevor das Nutella noch bei uns schlecht wird *räusper*). Als Grundlage hab ich einen einfachen Becherkuchen gemacht, davon gehen sich etwa 24 Muffins aus. Das Nutellafrosting ist leider nicht ganz so geworden, wie ich mir das vorstellte. Es sollte eigentlich eine recht feste Creme sein, die man dann mit einem Spritzsack aufdressieren kann. Bei mir war das irgendwie dickflüssig, dass ich einfach einen Esslöffel Frosting auf die Muffins verteilt hab. Das kann aber daran liegen, dass ich keinen vollfetten Frischkäse genommen hab, sondern einen fettreduzierten (irgendwo muss ich ja Kalorien sparen) und der war halt schon weicher, als dieser schöne feste Frischkäse mit Namen einer amerikanischen Großstadt. Ist aber nicht so schlimm, weil Spritzsack hätte ich eh keinen da gehabt *gg*

BECHERKUCHEN

  • 1 Becher Rahm
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Becher Kakao (den süßen! nicht den Backkakao)
  • 1/2 Becher Zucker
  • 1/2 Becher Öl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Eier

Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen, Papierförmchen ins Muffinsblech stellen (oder einfach 2 Papierförmchen ineinander stapeln, wenn man kein Muffinsblech hat). Alle Zutaten gründlich miteinander verrühren, die Muffinsförmchen 3/4 anfüllen und etwa 20 Minuten lang backen. Danach auf einem Gitter auskühlen lassen.

NUTELLAFROSTING

  • 230 g Frischkäse
  • 50 g Butter
  • 6 EL Nutella
  • etwa 180 g Staubzucker

Alle Zutaten müssen UNBEDINGT Zimmertemperatur haben!!! Frischkäse, Butter und Nutella in der Küchenmaschine gründlich verrühren, Staubzucker dazu sieben und auf kleiner Stufe unterrühren. Dann nochmal die Küchenmaschine hochdrehen, damit sich eine schöne homogene Masse bildet. Dann je nach Konsistenz auf die Muffins aufdressieren, auflöffeln, aufstreichen, …

Da im Frosting schon so viel Zucker drin ist, hab ich bei den Muffins die Zuckermenge auf einen halben Becher reduziert.

 

Ja, es schmeckt ...

Unsere Cupcakearmee

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Zahnarzt oder die Weight Watchers.

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Halloween naht ja mit großen Schritten (auch wenn wir am Nachmittag noch bis zu 16 °C haben und wir noch gar nicht richtig in Herbststimmung sind) … wie wäre es dann mit einer Fledermausitorte? Das geht ganz einfach, ist schnell gezaubert und schmeckt leeeecker! Entweder man bäckt zwei dünne Kuchen in einer Springform oder man bäckt einen höheren Kuchen und schneidet ihn dann in zwei Scheiben. Eine Hälfte bilde den Tortenboden, aus der anderen Hälfte sticht man mit einem schmalen Glas in der Mitte der Länge nach Kreise aus, damit 2 Hälften entstehen. Dreht man nun die Hälften etwas auseinander, erhält man die Fledermaus. Einen ausgeschnittenen Kuchenkreis sollte man für den Kopf aufheben, den Rest kann man gleich naschen.

TORTENBÖDEN 

  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 Packerl Vanillezucker (oder 2 TL selbstgemachten Vanillezucker)
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Packerl Backpulver
  • 100 g neutrales Speiseöl
  • 100 g Wasser oder Limonade oder Saft (Achtung wegen der Farbe!!!)

Backrohr auf 160 °C Heißluft vorheizen. Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, dann die restlichen Zutaten unterrühren. Eine Springform mit Backpapier auslegen (zurechtschneiden), Masse einfüllen und 50 – 60 Minuten backen (Nadelprobe!). Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, vorsichtig aus der Springform lösen und mit einem langen Messer quer in 2 Tortenböden schneiden. 

FLEDERMAUS 

  • 1 Tortenboden
  • Marillenmarmelade
  • viiiiiel Schokolade (100 – 200 g), Vollmilch (oder dunkle Schoki wenn man die lieber mag) und weiße Schokolade

In einem Wasserbad (der kleinere Topf darf das Wasser aus dem größeren Topf nicht berühren. Vorsichtig wärmen, das Wasser nicht zum kochen bringen, sonst verbrennt die Schokolade!) die Schokolade schmelzen und dann etwas runterkühlen lassen. Die Schokolade hat die richtige Temperatur, wenn sie sich kühl auf den Lippen anfühlt (aber noch nicht wieder hart ist *gg*). Einen der beiden Tortenböden wie oben beschrieben ausschneiden, Fledermausflügel und Kopf dünn mit Marillenmarmelade bestreichen und mit Schokolade schön gleichmäßig überziehen. Weiße Schokolade ebenfalls schmelzen, aus Backpapier eine kleine Tüte drehen, Schokolade einfügen, Zipfel von der Tüte abschneiden und die Fledermaus nach Belieben verzieren. 

MONDTORTE 

  • 1 Tortenboden
  • Marillenmarmelade
  • Bananen (je nach Größe der Springform 3 – 5 Stück)
  • 800 ml Milch
  • 2 Packerl Vanillepudding
  • 3 EL Zucker

Den zweiten Tortenboden zurück in die Springform legen und mit Marmelade bestreichen. Bananen schälen, der Länge nach aufschneiden und den Tortenboden damit belegen. Den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten (ich nehme absichtlich weniger Milch als auf der Packung angegeben, damit der Pudding fester wird!!!) und über die Bananen verstreichen. Wenn der Pudding erkaltet und fest ist, vorsichtig den Rand der Springform lösen und die Fledermaus darauf drapieren. 

Et voila … unsere Fledermausitorte: 

Fledermaustorte

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Am Anfang hab ich die Muffins immer mit einem Säckchen Zitronenaroma von Dr. O*tker gebacken. Aber ich kann echt nur jedem empfehlen Biozitronen zu kaufen und die frische Schale dafür zu verwenden. Vom Geschmack her ist es unvergleichlich!

ZITRONENMUFFINS

  • 3 Eier
  • 25 dag Kristallzucker
  • 1 Vanillezucker
  • Schale einer halben Zitrone
  • 1 Becher Obers
  •  25 dag Mehl
  • 1 Backpulver

Zitronenmuffins

Backrohr auf 180 °C Heißluft vorheizen. Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Schale hauchdünn von der Zitrone schneiden (Achtung, nur die gelbe Schale! Die weiße Haut ist ganz furchtbar bitter) und in feine Streifen schneiden. Mixer runterdrehen und die Zitronenstreifen und das Obers hinzufügen. Weiter schaumig  rühren. Mehl und Backpulver vermischen und löffelweise der Masse zufügen. Muffinsform mit Papierförmchen auslegen und 2 – 3 EL Teig in jede Form füllen. Die Muffins brauchen im Ofen etwa 25 – 30 Minuten.

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Als ich mal wieder das Internet nach Dino-Ideen (unser Großer ist zur Zeit Dinofan) durchstöberte stieß ich auf einen Kuchen der sich perfekt als Überraschung für unseren Marvin eignet.
Aber keine Angst, wir brauchen dafür keine prähistorischen Karotten, es ist ein leckerer “normaler” Karottenkuchen, das besondere ist aber die Idee diesen überaus einfach in die Form eines Mampfosaurus zu bringen.    

CARROT CAKE 

     

Teig:    

  • 100 g Walnüsse
  • 340 g Karotten
  • 260 g Universal Mehl
  • 1 TL Natron
  •  1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 4 Eier
  • 250 g  Feinkristallzucker
  • 120 ml ÖL
  • 120 ml Buttermilch
  • 2 TL Vanilleextrakt (oder Vanillezucker)

     

Icing:      

  • 60 g ungesalzene Butter – Zimmertemp.
  • 230 g Frischkäse (Philadelphia, Zimmertemp.)
  • 230 g Staubzucker
  • Zesten einer Zitrone und ein TL Zitronensaft

     

Backrohr  auf 180 Grad vorheizen, 2 Springformen (23 cm) einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen (Ich habe diesmal den ganzen Teig in eine Form gegeben, dadurch braucht er ziehmlich genau doppelt so lange und sollte ab der Hälfte mit etwas Alufolie abgedeckt werden).     

Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett oder im Rohr (falls schon vorgeheizt) 6-8 Minuten rösten und dann grob hacken (geht sehr gut, weil Sie durch das rösten sehr weich werden), dann bei Seite stellen.
Karotten fein raspeln, mit etwas Zitronensaft beträufeln und zur Seite stellen.
 In einer Schüssel Mehl, Natron, Backpulver und Zimt vermengen und zur Seite stellen.
In einer Rührschüssel die Eier schaumig rühren (ca. 1 Min), danach langsam Zucker beimengen und 3-4 Minuten vermengen.
Öl, Buttermilch und Vanilleextrakt langsam unter Rühren beimengen (wenn keine Buttermilch zur Hand ist kann man auch nur 240 ml Öl  statt 120 Öl + 120 Buttermilch nehmen, so wäre das Originalrezept).
Mehlmischung noch unterrühren bis es eine schöne gleichmässige Masse ist, danach mit einem Kochlöffel o.ä. die Walnüsse und Karotten unterheben.
In Springform(en) füllen und bei 2 Formen 30-40 min, bei einer Form 60-80 Minuten backen (ev. Temperatur etwas reduzieren).

Wenn der Kuchen fertig ist aufs dem Rohr nehmen, in der Form 10 Min. auskühlen lassen, danach aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen, falls man nur eine Form gebacken hat den Kuchen dann teilen.  
 
Für den Dinokuchen die beiden teile mit Icing zusammenfügen und dann wie auf dem Bild zu sehen zerschnipseln, der untere kleine Bogen wird der Schwanz, die beiden kleinen Teile Ober und Unterkiefer und der Rest der Körper.     

     

Dinoform

> Prehistoric carrot cake <

Die Teile mit Icing “verkleben”, rundherum bestreichen (ich habe einen Teil etwas dunkler eingefärbt) und dann nach Belieben verziehren. 
   
Die Zacken am Rücken sind quadratische Schokoplättchen die einfach in den Kuchen gesteckt wurden, Augen und restliche Teile sind Smarties, die Zähne Zuckerschrift, beibt aber natürlich jedem selbst überlassen.    
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Seit ich Joyofbaking entdeckt habe, war ich begeistert von diesem Kuchen und habe beschlossen diesen mal zu versuchen. Er wird auch als “Devils food Cake” beschrieben, einerseits wegen der auffallend roten Färbung (die ich leider mangels roter Lebensmittelfarbe nicht so intensiv hinbekommen habe), andererseite wegen dem sündigen Geschmack, schließlich wird mit kalorienhaltigen Zutaten – speziell beim Icing –  nicht gegeizt, dafür bekommt man aber einen Kuchen der optisch und geschmacklich so einiges hermacht. Ausserdem, bei dem Wetter heuer ist die Bikinifigur ohnehin unnötig, da sollte man sich doch wegen des fehlenden Sonnenscheins mit einem leckerem Backwerk trösten.
Der Kuchenteig selbst ist recht fest, also leicht zu schneiden und berbeiten, dennoch ist er aber schön fluffig und bröselt nicht. Für die Färbung wollte ich ein Fläschchen rote Lebensmittelfarbe von Schwartau, welche es zb. Bei Spar oder Merkur in Viererpack mit anderen Farben gibt verwenden, jedoch ist dort nichtmal ein TL farbe drin, also viel zu wenig. Wenn er die Originalfärbung haben soll wäre dafür eine größeres Fläschchen, wie es diese etwa bei Metro gibt notwendig. Vom Geschmack ändert die Farbe natürlich nichts, aber es macht eben einiges her wenn es wie hier präsentiert wird.

RED VELVET CAKE

Teig:

  • 250 g Universal Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 15 g Kakaopulver
  • 110 g ungesalzene Butter (Zimmertemperatur!)
  • 300 g Feinkristallzucker
  • 2 große Eier
  • 1 TL Vanille Extrakt (oder Vanillezucker)
  • 240 ml Buttermilch
  • 2 TL Rote flüssige Lebensmittelfarbe
  • 1 TL Essig
  • 1 TL Natron

Icing:

  • 360 ml Schlagobers
  • 230 g Frischkäse (Philadelphia)
  • 230 g Mascarpone
  • 3/4 TL Vanilleextrakt
  • 115 g Staubzucker

Backrohr auf 175Grad vorheizen, 2 Springformen (ca. 23 cm)  buttern und den Boden mit Backpapier auslegen.
In einer Schüssel Mehl, Salz und Kakao mischen und zur Seite stellen.
In einem Messbecher Buttermilch und Lebensmittelfarbe mischen und zur Seite stellen.
Mit einem Mixer die Butter ca. 1-2 Minuten schaumig rühren, danach den Zucker dazu und nochmal 2-3 Minuten mixen.
Ein Ei nach dem anderen langsam dazugeben und nach jeden Ei gut verrühren, Vanilleextrakt dazugeben und alles gut verrühren.

Den Mixer auf langsame Stufe zurückdrehen und abwechselnd Mehlmischung und Buttermilch in die Buttermasse mischen, dies sollte in mehreren Stufen erfolgen, beginnend und endend mit der Mehlmischung.
In einer kleinen Schüssel Essig und Natron mischen, kurz aufschäumen lassen (einige Sekunden) und in den Teig einrühren.
Danach schnell den Teig auf die beiden Springformen aufteilen, glattstreichen und ins Rohr schieben.
Ca. 25-30 Minuten backen, ev. mit Zahnstocher testen.
Die beiden Kuchen in der Springform ca. 10 Minuten auskühlen lassen, danach aus der Form nehmen und weiter abkühlen lassen.
Um Sie leichter schneiden zu können kann man die ausgekühlten Kuchen auch für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen, habe ich aber nicht gemacht und war auch nicht notwendig. Da ich aber 2 verschieden große Formen verwendet habe war der Teig in der größeren Form ohnehin schon zu dünn um ihn nochmals zu teilen.

 Icing:
In einem Mixer Frischkäse und Mascarpone verrühren bis es schön cremig ist.
Vanilleextrakt (od. Vanillezucker) und Staubzucker einrühren und alles in eine große Schüssel geben.
In der Mixerschüssel nun das Schlagobers steif schlagen und in mehreren Schritten mit einer Spachtel unter die Frischkäsemischung rühren.
Falls notwendig kann man die Masse vor dem Auftragen eine Stunde einkühlen damit sie etwas fester wird.

Nun die beiden Kuchen teilen, alle 4 Schichten mit dem Icing zusammensetzen und rundherum mit dem restlichen Icing bestreichen, nach Belieben kann man noch Kokosraspeln drüberstreuen.

Red Velvet Cake

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19
Mai
 

Vor ein paar Wochen hab ich schon mal Scones gebacken, bei denen ich aber 1. zu wenig Backpulver reingegeben hab und 2. sie zu lange backen ließ. Dementprechend trocken waren die dann auch. Kein sehr zufriedenstellendes Ergebnis für mich. Nun hab ich in England einmal einen richtigen Scone gegessen. OK, wirklich saftig sind die nun mal nicht, aber trotzdem war der viel besser, als die die ich gebacken hab.

Letzte Woche ist mein Mann auf eine absolut geniale Seite gestoßen. The Joy of Baking. Eine so umfangreiche und liebevoll gestaltete Backseite hab ich selten zuvor gesehen. Nun musste ich sowieso nochmal Scones backen, um meine Clotted Cream irgendwie zu verwerten. Und was soll ich sagen … diesmal sind sie fantastisch geworden!

SCONES

  • 260 g universelles Mehl
  • 50 g Kristallzucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 76 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanille-Extrakt (Rezept folgt!)
  • ca. 120 ml Milch
Als erstes hab ich das Backrohr auf 180 °C Heißluft vorgeheizt. Die trockenen Zutaten, Mehl, Zucker, Salz und Backpulver hab ich mit einem Kochlöffel verrührt. Dann hab ich die kalte Butter in kleine Stückchen geschnitten und mit möglichst kalten Fingern mit der Mehlmischung zerbröselt. Ähnlich wie bei einem Mürbteig. Das Ei, Vanille-Extrakt (oder Mark von einer Vanilleschote oder 1 Sackerl Vanillezucker) und die Milch hab ich dann wieder mit dem Kochlöffel unter den Teig gerührt. Wenn der Teig noch zu sehr klebt – noch etwas Mehl hinzufügen; ist er zu fest – etwas Milch unterrühren.

Auf der sauberen Arbeitsfläche hab ich den Teig dann fingerdick ausgerollt, mit einem schmalen Glas (ca. 5 cm Durchmesser) die Scones ausgestochen, auf das Backblech mit Backpapier gelegt und mit Milch bestrichen. Gebacken hab ich sie dann ca. 12 – 15 Minuten lang. 

Scones/Cream Tea

Original sind die Scones höher als meine (wenn nicht sogar doppelt so hoch), nur so sind sie für uns und für die Kinder leichter zu essen. Gegessen werden sie traditionell mit Clotted Cream, das vom Geschmack her sehr dem dicken Rahm vom Schlagobers gleich kommt, und Erdbeermarmelade.

 

VANILLE-EXTRAKT

In einer kleinen Flasche oder in einem gut verschließbaren Glas werden das Mark von einer Vanilleschote, die ausgekratzte Vanilleschote und etwa 100 ml Wodka gefüllt. Dann lässt man das ganze 6 – 8 Wochen an einem dunklen Ort “reifen” und schüttelt es immer wieder mal. Danach kann man z.B. zum backen 1 – 2 TL Extrakt in den Teig geben, ihn für Obstsalate verwenden, Milchshakes aromatisieren, … Unser Vanille-Extrakt steht nun seit letzter Woche im Küchenkasterl, wo ich ihn jeden Tag sehe und auch nicht aufs schütteln vergesse.

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