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Original heißt diese Sorte Schoko-Macadamia-Mützchen. Nun ja, da das bei mir aber nicht funktioniert hat und die Mützchen – ich will nicht sagen “hässlich”, aber – unansehlich waren, hab ich kurzerhand Kugeln draus geformt.

SCHOKO-MACADAMIA-KUGELN  

  • 125 g weiche Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 EL Kakao
  • 100 g Staubzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • ½ TL Backpulver
  • 25 Stück + 200 g ungesalzene Macadamianusskerne
  • 1 EL Marillenmarmelade
  • 1 – 2 EL Amaretto
  • 2 EL Staubzucker
  • 150 g Zarbitterkuvertüre

Butter in Stücken, Mehl, Kakao, 100 g Staubzucker, Salz, Ei und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten, in Klarsichtfolie verpackung und mind. 1 Stunde kalt stellen. 25 Macadamianüsse halbieren und zur Seite stellen. 200 g Nüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und grob hacken. Mit Marmelade, 2 EL Staubzucker und Amaretto sehr fein hacken. 

 Backofen auf 175 °C Heißluft vorheizen. Teig auf wenig Mehl ca. 3 mm dick ausrollen (ca. 25 x 50 cm). In ca. 50 Quadrate (ca. 5 x 5 cm) schneiden. In jedes Quadrat je 1 haselnussgroße Kugel Nussmasse geben. Ecken über die Füllung schlagen, andrücken (bei mir hat das nicht funktioniert, deshalb hab ich Kugeln draus gewuzelt). Mit je einer halben Nuss belegen. Bei Umluft 175 °C 10 – 12 Minuten backen. 

Kugeln, Mützchen, Päckchen, was auch immer es geworden ist, mit der Unterseite in die Kuvertüre tauchen und auf Backpapier trocknen lassen. 

  

Schoko-Macadamia-Kugeln

Schoko-Macadamia-Kugeln

 

Schoko-Macadamia-Kugeln

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*hmmmm* eine Köstlichkeit! Und noch dazu eine Schönheit!

BROWNIE-KIPFERL

  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 170 g Mehl
  • 1 EL Kakao
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 30 g Zucker
  • 1 Packerl Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 100 g kalte stückige Butter
  • 100 g weiße Kuvertüre
  • kleine Zuckerperlen

Schokolade in einem Wasserbad (Achtung: das Wasser darf nicht kochen und der Behälter mit der Schoki darf nicht das Wasser berühren, sonst verbrennt sie!). Alle Zutaten (außer weiße Kuvertüre und Zuckerperlen) mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Klarsichtfolie einwickeln und mind. 1 Stunde kalt stellen.

Ofen auf 175 °C Heißluft vorheizen. Aus dem Teig ca. 30 Kipferl formen und etwa 10 Minuten lang backen. Kipferl auskühlen lassen.

Die weiße Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen und wieder etwas runterkühlen lassen (die Schokolade sollte sich kühl auf den Lippen anfühlen, aber noch nicht wieder fest sein). Kipferl auflegen, die Schokolade darüber träufeln und Zuckerperlen darüber streuen.

Browniekipferl

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Letztes Jahr hab ich mit unserer Kinderrunde einen Kinderweihnachtskeksebacknachmittag veranstaltet *gg* Den Kindern hat es sichtlich Spaß gemacht und so werden wir das heuer sicher wieder machen.

MÜRBTEIG

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • evtl. Zimt oder andere Gewürze
  • Lebensmittelfarbe

Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker, Vanillezucker und Salz hinzufügen und verrühren. Mit Ei und stückiger Butter verkneten (ich mach alles mit der Küchenmaschine). Teig mind. 1 Stunde kühl ruhen lassen. 

Die Kekse hab ich dann bei etwa 160 °C im Heißluftofen ca. 10 Minuten gebacken.

Ich hab beim kinderbacken die dreifache Menge genommen und dann mit der Schwartau Lebensmittelfarbe eingefärbt. 

Kinderkeksebacksession

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Ich find sie super. Überhaupt für Kinder. Da der Spekulatius nicht weiter mit Schokolade o.ä. verziert wird, kann man sie getrost einem Kleinkind in die Hand drücken ohne danach das ganze Kind in die Waschmaschine stecken zu müssen *gg*

Noch ein Wort zu den Gewürzen: die ersten Jahre hab ich die Gewürze immer selber zusammen gestellt, dann irgendwann hab ich ein Säckchen Fertiggewürz ergattert, aber die Kekse haben dann so furchtbar geschmeckt, dass sie nicht mal alle zusammen gegessen wurden. Und das heißt was bei uns!

 SPEKULATIUS

  • 280 g Mehl (Weizenvollkornmehl)
  • 50 g Mehl, feines Weizen- oder Dinkelmehl
  • 125 g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 220 g Butter oder Margarine
  • 10 g Gewürzmischung für Spekulatius (Kardamom, Zimt, Muskat)
  • 1 Prise Salz

Die Butter schaumig schlagen. Den Zucker und das Ei einrühren. Die beiden Mehlsorten und das Spekulatiusgewürz zusammenmischen und unter die schaumige Masse geben und zu einem Teig kneten. Den Teig 4 – 6 Stunden kalt stellen.

Backrohr auf 180 °C Heißluft vorheizen. Den Teig auf der mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche ausrollen und mit verschiedenen Ausstechförmchen Spekulatius ausstechen oder mit Spekulatiusformen nach bekannter Methode arbeiten. Die Spekulatius auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C 8 – 10 Minuten backen.

Die fertigen Spekulatius in eine Blechdose schichten, bis sie ihr volles Aroma erreicht haben (ca. 2 Wochen).

Spekulatius

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01
Dez

 

Juhuuuuu! Die Keksbacksaison ist eröffnet! Den Anfang macht bei mir immer der Lebkuchen. Zum einen braucht der manchmal länger um weich zu werden (Tipp: einfach einen kleinen Apfel mit in die Keksdose legen!), zum anderen kann man den Teig schon 1 – 2 Tage vor dem Backen herrichten. Je länger der nämlich Zeit zum rasten hat, desto besser lässt er sich dann verarbeiten!

LEBKUCHEN

  • 800 g Roggenmehl
  • 4 Eier
  • 400 g Kristallzucker
  • 250 g Honig
  • 60 g Butter
  • 1 EL Kakao
  • 1 EL Natron
  • 1 Sackerl Lebkuchengewürz

Butter, Eier und Zucker schaumig rühren. Honig, LKgewürz und Kakao dazu. Mehl mit Natron vermischen und zu den anderen Zutaten dazu geben. Gut kneten bis der Teig glatt ist. Der Teig soll 24 h oder noch länger rasten.

Gebacken werden die Kekse je nach Größe zwischen 8 und 13 Minuten bei 170 °C auf der 2. Schiene von oben.

Meine Kunstwerke

Auch die Kinder haben sich künstlerisch betätigt!

 

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… klingt komisch, ist aber so. Ich hab vor einer Weile mal im Internet nach einer Erklärung gesucht, warum dieser Aufstrich den merkwürdigen Namen “Kängurubutter” trägt. Auf einen sinnvollen grünen Zweig bin ich aber nicht gekommen. Fakt ist, dass der Aufstrich total schnell fertig ist und dann auch noch lecker schmeckt. Auf Partys kommt der immer gut an. Mal wieder ein schnelles Rezept von meiner Mama:

KÄNGURUBUTTER

  • 1 Packung Zwiebelsuppe
  • 1 Becher Creme Fraiche Kräuter
  • 1 Becher Frischkäse Natur

Von der Zwiebelsuppe nehm ich immer nur die Röstzwiebel und dann ganz wenig von dem Würzpulver, sonst wird der Aufstrich zu sauer. Das verrühr ich dann mit der Creme Fraiche und dem Frischkäse. Nun muss der Aufstrich quellen für ein paar Stunden, am besten über Nacht. Einmal ordentlich verrühren und auf frischem Brot oder mit Soletti genießen.

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Am Anfang hab ich die Muffins immer mit einem Säckchen Zitronenaroma von Dr. O*tker gebacken. Aber ich kann echt nur jedem empfehlen Biozitronen zu kaufen und die frische Schale dafür zu verwenden. Vom Geschmack her ist es unvergleichlich!

ZITRONENMUFFINS

  • 3 Eier
  • 25 dag Kristallzucker
  • 1 Vanillezucker
  • Schale einer halben Zitrone
  • 1 Becher Obers
  •  25 dag Mehl
  • 1 Backpulver

Zitronenmuffins

Backrohr auf 180 °C Heißluft vorheizen. Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Schale hauchdünn von der Zitrone schneiden (Achtung, nur die gelbe Schale! Die weiße Haut ist ganz furchtbar bitter) und in feine Streifen schneiden. Mixer runterdrehen und die Zitronenstreifen und das Obers hinzufügen. Weiter schaumig  rühren. Mehl und Backpulver vermischen und löffelweise der Masse zufügen. Muffinsform mit Papierförmchen auslegen und 2 – 3 EL Teig in jede Form füllen. Die Muffins brauchen im Ofen etwa 25 – 30 Minuten.

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Satayspieße sind super. Durch die Sojasauce in der Marinade wird das Fleisch butterweich (außer man lässt es zu lange am Griller) und da man dafür eher Hühnerfleisch verwendet, ist es auch noch diättauglich … sofern man die Erdnußsauce weg läst.

 

SATAYSPIESSE

  • 125 ml Sesamöl (oder Erdnußöl oder neutrales)
  • 125 ml Wasser
  • 3 EL Balsamicoessig
  • 5 EL Sojasauce
  • 5 EL Honig
  • 1 Zwiebel
  • 1 Packung TK-Kräuter (oder frischen Koriander)
  • Chiliflocken
  • 4 EL Senf
  • 2 Knoblauchzehen
  • Hühnerbrüste

Zwiebel und Knoblauch sehr fein schneiden oder hacken, mit restlichen Zutaten die Fleischmarinade herstellen. Fleisch in Stücke schneiden und über Nacht in der Marinade ziehen lassen. Vor dem Grillen Holzspieße in Wasser einlegen, die Fleischstück drauf stecken und auf dem Griller garen.

Satayspieße

Dazu gibt es Erdnußsauce, die ich ganz schnell mache. Tütchen auf, drüber, fertisch! Ich nehm einfach ein Säckchen Peanut Sauce (von Asian Home Gourmet bei Merkur), das ich nach Anleitung herrichte und noch 2 EL grobe Erdnußbutter hinzufüge.

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Wieder ein furchtbar ekliges ungenießbares Rezept von The joy of baking. So schlimm, dass man die Cookies gleich vernichten sollte. Das beste wäre – wenn jemand von euch es nachbäckt – ihr bringt die Kekse einfach zu mir und ich vernichte sie für euch. SO selbstlos bin ich! Ach, was tut man nicht alles für seine Freunde ;-)

CHOCOLATE CHIP COOKIES

  • 220 g zimmerwarme Butter
  • 150 g Kristallzucker
  • 160 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 1 1/2 TL Vanilleextrakt (oder Vanillezucker)
  • 300 g Universalmehl
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 270 g Schokoladetropfen (ich hab die restliche Osterhasenschoki dafür verwendet)
  • 200 g Nüsse (z.B. Macadamia, Pecan, …)

Chocolate Chip Cookies

Das Backrohr hab ich auf 170 °C Heißluft vorgeheizt. Um Zeit und Mühe zu sparen, hab ich den Teig in der Küchenmaschine gerührt. Also hab ich zuerst die Butter schön schaumig gerührt. Das geht nur, wenn die Butter auch wirklich Zimmertemperatur hat! Dann hab ich den Zucker hinzugefügt und es weiter gerührt. Ein Ei dazu, warten bis es ordentlich untergerührt ist, dann das 2. Ei hinzufügen (sonst kann es ausflocken). Dann hab ich noch das Mark von einer Vanilleschote (oder Vanille-Extrakt oder V-Zucker) hinzugefügt. In einer 2. Schüssel hab ich das Mehl, Natron und Salz vermischt und die Mehlmischung der Eimasse hinzugefügt. Die Schokolade und die Nüsse hab ich mit einem scharfen Messer grob gehackt und unter den Teig gehoben. Ich hab dann immer einen Eßlöffel Teig entnommen und mit einem 2. Löffel Nockerl oder Bällchen draus geformt und auf das Backpapier gesetzt. Bitte rechnet genug Abstand ein, da die Kekse wirklich gut aufgehen. Durch die Butter im Teig, zerfließen die Bällchen dann nämlich zu den Keksen. Gebraucht haben sie dann etwa 12 Minuten im Backrohr.

Am besten schmecken die Kekse eigentlich, wenn sie 1 oder 2 Tage alt sind, dann werden sie nämlich schön weich und soft. Ach so, hoppla, ich vergaß … die sind ja ungenießbar ;-)

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19
Mai
 

Vor ein paar Wochen hab ich schon mal Scones gebacken, bei denen ich aber 1. zu wenig Backpulver reingegeben hab und 2. sie zu lange backen ließ. Dementprechend trocken waren die dann auch. Kein sehr zufriedenstellendes Ergebnis für mich. Nun hab ich in England einmal einen richtigen Scone gegessen. OK, wirklich saftig sind die nun mal nicht, aber trotzdem war der viel besser, als die die ich gebacken hab.

Letzte Woche ist mein Mann auf eine absolut geniale Seite gestoßen. The Joy of Baking. Eine so umfangreiche und liebevoll gestaltete Backseite hab ich selten zuvor gesehen. Nun musste ich sowieso nochmal Scones backen, um meine Clotted Cream irgendwie zu verwerten. Und was soll ich sagen … diesmal sind sie fantastisch geworden!

SCONES

  • 260 g universelles Mehl
  • 50 g Kristallzucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 76 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanille-Extrakt (Rezept folgt!)
  • ca. 120 ml Milch
Als erstes hab ich das Backrohr auf 180 °C Heißluft vorgeheizt. Die trockenen Zutaten, Mehl, Zucker, Salz und Backpulver hab ich mit einem Kochlöffel verrührt. Dann hab ich die kalte Butter in kleine Stückchen geschnitten und mit möglichst kalten Fingern mit der Mehlmischung zerbröselt. Ähnlich wie bei einem Mürbteig. Das Ei, Vanille-Extrakt (oder Mark von einer Vanilleschote oder 1 Sackerl Vanillezucker) und die Milch hab ich dann wieder mit dem Kochlöffel unter den Teig gerührt. Wenn der Teig noch zu sehr klebt – noch etwas Mehl hinzufügen; ist er zu fest – etwas Milch unterrühren.

Auf der sauberen Arbeitsfläche hab ich den Teig dann fingerdick ausgerollt, mit einem schmalen Glas (ca. 5 cm Durchmesser) die Scones ausgestochen, auf das Backblech mit Backpapier gelegt und mit Milch bestrichen. Gebacken hab ich sie dann ca. 12 – 15 Minuten lang. 

Scones/Cream Tea

Original sind die Scones höher als meine (wenn nicht sogar doppelt so hoch), nur so sind sie für uns und für die Kinder leichter zu essen. Gegessen werden sie traditionell mit Clotted Cream, das vom Geschmack her sehr dem dicken Rahm vom Schlagobers gleich kommt, und Erdbeermarmelade.

 

VANILLE-EXTRAKT

In einer kleinen Flasche oder in einem gut verschließbaren Glas werden das Mark von einer Vanilleschote, die ausgekratzte Vanilleschote und etwa 100 ml Wodka gefüllt. Dann lässt man das ganze 6 – 8 Wochen an einem dunklen Ort “reifen” und schüttelt es immer wieder mal. Danach kann man z.B. zum backen 1 – 2 TL Extrakt in den Teig geben, ihn für Obstsalate verwenden, Milchshakes aromatisieren, … Unser Vanille-Extrakt steht nun seit letzter Woche im Küchenkasterl, wo ich ihn jeden Tag sehe und auch nicht aufs schütteln vergesse.

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