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Leider musste ich Willi für die Hochzeit am Freitag absagen. Ich zog es vor mich 7 Stunden durch rechtliche Grundlagen für Kindergarten und Hort zu quälen ;-) Nachdem aber an dem Tag auch mein Göttergatte Geburtstag hatte und er sehr betrübt war, seinen Geburtstag gar nicht so royal feiern zu können, wie er sich das ausgemalt hatte, gab es am Sonntag als Entschädigung Millionaire’s Shortbread.

MILLIONAIRE’S SHORTBREAD

  • 250 g Universalmehl
  • 75 g Staubzucker
  • 175 g sehr weiche Butter

Das Backrohr habe ich auf 170 °C Heißluft vorgeheizt. Dann habe ich Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischt und die Butter mit den Fingern untergearbeitet, zuerst zu “Bröseln” dann zu Teig geknetet. Eine Auflaufform (ca. 33 x 23 cm) habe ich mit Butter ausgepinselt und den Teig darin verteilt. Mit einem Löffel habe ich dann den Teig fest in die Form gedrückt. Bevor ich das Shortbread für 20 Minuten gebacken habe, habe ich den Teig noch mehrmals mit einer Gabel eingestochen. Das Shortbread habe ich dann in der Form auskühlen lassen.

  • 90 g Butter
  • 2 x 400 g Dosen gesüßte Kondensmilch

Butter und Kondensmilch habe ich in einem Topf bei geringer Hitze erwärmt, bis die Butter geschmolzen war. Dann habe ich die Temperatur hochgedreht, bis die Masse köchelte. Achtung, ständig rühren, sonst brennt es an!!! Dann hab ich die Masse unter ständigem Rühren leise für etwa 10 Minuten köcheln lassen. Als ich merkte, dass das Karamell eindickt, habe ich sie über das Shortbread (in der Auflaufform!) gegossen und erkalten lassen.

  • 250 g Schokolade oder Kuvertüre (diesmal haben Schokohasen herhalten müssen)
  • 30 g Butter 
  • 50 g Honig
  • 100 ml Milch

Ich habe alle Zutaten in einem Topf bei Stufe 1 oder 2 verrührt, bis die Schokolade und die Butter geschmolzen war und es eine schöne homogene Glasur war. Dann hab ich die Glasur über das Karamell verteilt. Wenn alles schön gekühlt ist, kann man das Millionaire’s Shortbread aufschneiden.

 

 

Die besten Fotos entstehen, wenn ich ein neues Rezept ausprobiere ...

  

Und dann muss ich euch noch ein Video zeigen. Ich find’s echt Hammer und könnte es mir immer und immer wieder anschauen. I’m still wondering, if the queen would be amused!?

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Eigentlich wollte ich ein anderes Rezept posten, aber dann dachte ich mir, dass vielleicht ein österliches Rezept an der Zeit wäre (sind ja auch nur mehr 3 Wochen). Das allererste mal hab ich vor einem Jahr einen Osterkranz gebacken, der wurde dann am Ostersonntag mit Butter und Marmelade genossen. Seit dem hab ich ihn unzählige male auch als Striezel gebacken, bzw. zu Marvins 4. Geburtstag (siehe Fotos).

STRIEZEL, OSTERKRANZ, PINZE

  • 1 kg Mehl
  • 2 Packerl Trockengerm
  • 50 g – 150 g Zucker, nach Geschmack
  • 1 EL Salz
  • 100 g Butter
  • 530 ml Milch, je nach dem etwas mehr

Mehl, Trockengerm, Zucker und Salz vermischen. Dann schneide ich die Butter immer in kleine Stücke, gebs in die Milch und erwärme es in der Mikro. So dass die Milch angenehm warm (aber nicht zu heiß!) und die Butter zerschmolzen ist. Dann die Buttermilch den trockenen Zutaten zufügen und entweder mit einem Kochlöffel oder mit Mixer und Knethaken verkneten (geht auch mit den Fingern ). Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken (oder die Germschüssel schließen) und an einem warmen Ort (auf der Heizung oder im Wasserbad) mind. 1 Stunde gehen lassen. Dazwischen immer wieder mal “zusammen schlagen”. Je länger der Teig gehen kann, desto elastischer und besser wird er!
Dann den Teig auf 3 gleich große Teile teilen und auf gleich lange Stränge wuzeln. Je nachdem ob es ein Striezel werden soll, können die Stränge kürzer, dafür aber dicker sein. Soll ein Kranz oder eine Zahl, Brezel, … daraus werden, müssen die Stränge natürlich dünner und länger sein, damit man auch was draus formen kann.
Also wird jetzt ganz normal geflochten, wie bei einem Haarzopf, und für den Kranz werden die beiden Enden zusammengeknetet.
Dann bestreiche ich den Kranz/Striezel immer mit Milch, deck ihn wieder mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lass ihn nochmal etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Ich dreh dafür meistens das Backrohr auf minimale Stufe und lass ihn dort noch entspannen *gg*
Dann den Kranz rausnehmen, das Backrohr auf max. 180 °C Heißluft vorheizen, den Kranz mit einem Eidotter bestreichen und mit Hagelzucker, Mandelplättchen, Krokant, … bestreuen. Ich mag am liebsten Hagelzucker. Im Ofen braucht der Striezel dann gar nicht lange. Wenn er recht dünn ist, können schon 20 Minuten ausreichen und er ist gut gebacken. Ein dickerer Striezel braucht auch selten länger als 30 Minuten.
Auskühlen lassen und mit kalter Butter und Marmelade servieren

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Hier also das versprochene Rezept:

MOHNKUCHEN

  • 250 ml Schlagobers (gibt ja jetzt auch schon lactosefreies!!!)
  • 250 g Feinkristallzucker
  • 200 g Mohn
  • 100 g Mehl
  • 1 Msp Backpulver
  • 4 Eier
  • 1 EL Vanillezucker

Abrieb von einer Biozitrone (Achtung, nur die gelbe Schale! Das weiße ist bitter!!!)

Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Schlagobers mit Zucker, Vanillezucker und Abrieb der Zitrone aufschlagen. Die Eier nach und nach einrühren. Mehl, Mohn und Backpulver vermischen und unterheben. Eine Backform befetten und bemehlen (oder statt mit Mehl mit geriebenen Mandeln ausstreuen. Oberlecker, aber Junior streikt grad bei Mandeln *grummel*) oder eine Silikonform ordentlich ausspülen aber nicht abtrocknen! Masse einfüllen und etwa 30 Minuten backen. Nadelprobe machen!!!

Danke an Dani für das tolle Rezept (die Zuckermenge hab ich von 300 g etwas reduziert)! Er war tatsächlich so saftig, wie er ausgeschaut hat und den Kindern hat er besonders gut geschmeckt.

 

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Also wenn das Nutellafrosting wirklich gut gekühlt ist, dann behält es auch – quelle surprise – seine Form. Merke: das nächste mal vor dem aufdressieren gut durchkühlen. Außerdem werde ich das nächste mal weit aus weniger Staubzucker reingeben, dafür aber noch etwas Qimiq, womit es ja auch viel besser seine Form behält. Ergo: Feldexperiment nicht gescheitert, aber verbesserungswürdig ;-)

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Sie sind ja so putzig zum verputzen … diese hübschen kleinen Törtchen mit unzähligen verschiedenen Frostings drauf. Ich bin ja bekennender Muffinfan, aber seit wir letztes Jahr in England Faery Cakes und Cupcakes entdeckt haben, sind wir ganz hin und weg. In meinen Favoriten hab ich unzählige Cupcakeblogs, einer entzückender als der andere. Und nun hab ich mich auch mal drüber gewagt und hab Nutella Cupcakes gebacken (bevor das Nutella noch bei uns schlecht wird *räusper*). Als Grundlage hab ich einen einfachen Becherkuchen gemacht, davon gehen sich etwa 24 Muffins aus. Das Nutellafrosting ist leider nicht ganz so geworden, wie ich mir das vorstellte. Es sollte eigentlich eine recht feste Creme sein, die man dann mit einem Spritzsack aufdressieren kann. Bei mir war das irgendwie dickflüssig, dass ich einfach einen Esslöffel Frosting auf die Muffins verteilt hab. Das kann aber daran liegen, dass ich keinen vollfetten Frischkäse genommen hab, sondern einen fettreduzierten (irgendwo muss ich ja Kalorien sparen) und der war halt schon weicher, als dieser schöne feste Frischkäse mit Namen einer amerikanischen Großstadt. Ist aber nicht so schlimm, weil Spritzsack hätte ich eh keinen da gehabt *gg*

BECHERKUCHEN

  • 1 Becher Rahm
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Becher Kakao (den süßen! nicht den Backkakao)
  • 1/2 Becher Zucker
  • 1/2 Becher Öl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Eier

Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen, Papierförmchen ins Muffinsblech stellen (oder einfach 2 Papierförmchen ineinander stapeln, wenn man kein Muffinsblech hat). Alle Zutaten gründlich miteinander verrühren, die Muffinsförmchen 3/4 anfüllen und etwa 20 Minuten lang backen. Danach auf einem Gitter auskühlen lassen.

NUTELLAFROSTING

  • 230 g Frischkäse
  • 50 g Butter
  • 6 EL Nutella
  • etwa 180 g Staubzucker

Alle Zutaten müssen UNBEDINGT Zimmertemperatur haben!!! Frischkäse, Butter und Nutella in der Küchenmaschine gründlich verrühren, Staubzucker dazu sieben und auf kleiner Stufe unterrühren. Dann nochmal die Küchenmaschine hochdrehen, damit sich eine schöne homogene Masse bildet. Dann je nach Konsistenz auf die Muffins aufdressieren, auflöffeln, aufstreichen, …

Da im Frosting schon so viel Zucker drin ist, hab ich bei den Muffins die Zuckermenge auf einen halben Becher reduziert.

 

Ja, es schmeckt ...

Unsere Cupcakearmee

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Zahnarzt oder die Weight Watchers.

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Original heißen sie Candy Cane Cookies und sind mal wieder von Joy of Baking http://www.joyofbaking.com/CandyCaneCookie.html Ich weiß nicht woran es lag – eventuell weil ich Margarine statt Butter genommen hab – aber das Teigwuzeln und -verdrehen war kein Zuckerschlecken ;-)

ZUCKERSTANGENKEKSE

  • 330 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 230 g Butter, Zimmertemperatur!
  • 120 g Staub- oder Backzucker
  • 2 Eidotter
  • Mark von einer Vanillestange (oder 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Vanillezucker)
  • 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
  • rote Lebensmittelfarbe

Butter und Zucker schaumig rühren. Eidotter, Vanille und Bittermandelaroma hinzufügen. Mehl und Salz vermengen und löffelweise der Buttermasse beifügen (Achtung, rechtzeitig auf Knethaken umsteigen!). Teig halbieren, in eine Hälfte ein paar Tropfen rote Lebensmittelfarbe einkneten und beide Teige für etwa eine Stunde einkühlen.

Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Eine nußgroße Menge von jedem Teig entnehmen und zu kurzen Rollen wuzeln. Eine gelbe und eine rote Rolle aneinanderpressen und vorsichtig ineinander drehen. Auf das Backblech (Backpapier!) legen und ein Ende nach innen drehen, dass es wie eine Zuckerstange aussieht. 8 – 10 Minuten backen und dann auskühlen lassen.

Die Kekse schmecken ganz leicht nach Marzipan *hmmmm*

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16
Dez

 

Danke an Tanja für das tolle Rezept!

ZIMTSTERNE

  • 2 Eiweiß
  • 300 g Mandeln
  • 2 TL Zimt
  • 200 g Zucker

Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und mind. 30 Minuten kühl rasten lassen.

  • 1 Eiweiß
  • 100 g Zucker

Eiweiß zu Schnee schlagen und Zucker einrieseln lassen.

Backofen auf 150 °C Heißluft vorheizen. Die Mandelmasse ausrollen, Sterne ausstechen und mit Eischnee bepinseln oder wie Tanja es macht: Eischnee auf dem ausgerollten Teig verstreichen und dann erst die Sterne ausstechen. Auf der untersten Schiene 10 – 15 Minuten backen.

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PRASSELPLÄTZCHEN

MÜRBTEIG

  •  300 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 110 g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

 Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker, Vanillezucker und Salz hinzufügen und verrühren. Mit Ei und stückiger Butter verkneten (ich mach alles mit der Küchenmaschine). Teig mind. 1 Stunde kühl ruhen lassen. 

Backrohr auf 160 – 170 °C Heißluft vorheizen. Dann den Teig direkt auf einem Backpapier auswalken.

¾ Glas Powidl

1 ½ TL Zimt

Verrühren und auf dem Mürbteig schön verstreichen.

125 g geschmolzene Butter

 200 g Mehl mit

200 g Zucker

Mehl und Zucker vermischen, Butter hinzufügen und zu Streusel kneten und zerbröseln.

Butterbrösel über der Powidl verteilen und etwa 15 – 20 Minuten backen. Achtung, dass der Teig auch durch ist! Aus dem Ofen nehmen und noch heiß in Quadrate oder Rauten schneiden.

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*trommelwirbel* Ich präsentiere die schnellsten Weihnachtskekse aus meinem Repertoire:

 MARMORTALER

  • 250 g glattes Mehl
  • ½ Pck. Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Bourbon-Vanille-Zucker
  • ½ Fläschchen Aroma Rum
  • 2 EL Rum (ich verwendet statt dessen immer Milch wegen der Kinder)
  • 180 g weiche Butter
  • 2 EL gesiebter Kakao

Mehl mit Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben. Zucker, Vanille-Zucker, Aroma, Rum und Butter dazugeben und mit dem Handmixer (Knethaken) zu einem Teig verkneten. Die Hälfte des Teiges mit Kakao verkneten. Die Teige kurz miteinander verkneten, so dass sie sich nicht vermischen. Zu einer ca. 4 cm dicken Rolle formen und 1 Std. tiefkühlen, dann lässt er sich besser schneiden.

Das Backrohr auf 200 °C Heißluft vorheizen. Die Teigrolle in ca. 6 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Achtung: genügend Platz einrechnen, die Kekse gehen gut auf! Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Rohres schieben und ca. 8 min. backen.

Marmortaler

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SCHOKOSCHNITTEN

  • 200 g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Pkg Ceres geschmolzen
  • 80 g Kakao (oder geschmolzene Zartbitterschokolade)
  • 2 frische Eier
  • 1 Esslöffel feinster Kaffee (eigentlich das Pulver, ich hab fertigen Kaffee genommen, hihi)
  • etwas Rum (da hab ich Rumaroma genommen)
  • 1 ½ Pkg Butterkekse (in einem Geschirrtuch oder Sackerl zerbröseln)
  • große Oblaten

Alle Zutaten miteinander verrühren (außer die Oblaten), große Oblaten auflegen, Masse darauf verteilen, mit Oblaten bedecken und kühl stellen (ich hab noch ein Backblech drauf gelegt und beschwert). In Würfel schneiden und mir die Hälfte der Schokoschnitten vorbei bringen *hihi*

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