19
Mai
 

Vor ein paar Wochen hab ich schon mal Scones gebacken, bei denen ich aber 1. zu wenig Backpulver reingegeben hab und 2. sie zu lange backen ließ. Dementprechend trocken waren die dann auch. Kein sehr zufriedenstellendes Ergebnis für mich. Nun hab ich in England einmal einen richtigen Scone gegessen. OK, wirklich saftig sind die nun mal nicht, aber trotzdem war der viel besser, als die die ich gebacken hab.

Letzte Woche ist mein Mann auf eine absolut geniale Seite gestoßen. The Joy of Baking. Eine so umfangreiche und liebevoll gestaltete Backseite hab ich selten zuvor gesehen. Nun musste ich sowieso nochmal Scones backen, um meine Clotted Cream irgendwie zu verwerten. Und was soll ich sagen … diesmal sind sie fantastisch geworden!

SCONES

  • 260 g universelles Mehl
  • 50 g Kristallzucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 76 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanille-Extrakt (Rezept folgt!)
  • ca. 120 ml Milch
Als erstes hab ich das Backrohr auf 180 °C Heißluft vorgeheizt. Die trockenen Zutaten, Mehl, Zucker, Salz und Backpulver hab ich mit einem Kochlöffel verrührt. Dann hab ich die kalte Butter in kleine Stückchen geschnitten und mit möglichst kalten Fingern mit der Mehlmischung zerbröselt. Ähnlich wie bei einem Mürbteig. Das Ei, Vanille-Extrakt (oder Mark von einer Vanilleschote oder 1 Sackerl Vanillezucker) und die Milch hab ich dann wieder mit dem Kochlöffel unter den Teig gerührt. Wenn der Teig noch zu sehr klebt – noch etwas Mehl hinzufügen; ist er zu fest – etwas Milch unterrühren.

Auf der sauberen Arbeitsfläche hab ich den Teig dann fingerdick ausgerollt, mit einem schmalen Glas (ca. 5 cm Durchmesser) die Scones ausgestochen, auf das Backblech mit Backpapier gelegt und mit Milch bestrichen. Gebacken hab ich sie dann ca. 12 – 15 Minuten lang. 

Scones/Cream Tea

Original sind die Scones höher als meine (wenn nicht sogar doppelt so hoch), nur so sind sie für uns und für die Kinder leichter zu essen. Gegessen werden sie traditionell mit Clotted Cream, das vom Geschmack her sehr dem dicken Rahm vom Schlagobers gleich kommt, und Erdbeermarmelade.

 

VANILLE-EXTRAKT

In einer kleinen Flasche oder in einem gut verschließbaren Glas werden das Mark von einer Vanilleschote, die ausgekratzte Vanilleschote und etwa 100 ml Wodka gefüllt. Dann lässt man das ganze 6 – 8 Wochen an einem dunklen Ort “reifen” und schüttelt es immer wieder mal. Danach kann man z.B. zum backen 1 – 2 TL Extrakt in den Teig geben, ihn für Obstsalate verwenden, Milchshakes aromatisieren, … Unser Vanille-Extrakt steht nun seit letzter Woche im Küchenkasterl, wo ich ihn jeden Tag sehe und auch nicht aufs schütteln vergesse.

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