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18
Dez

Seit ich vor 3 Wochen beim schwedischen Möbelriesen shoppen war, bin ich dem rot-weißen skandinavischen Weihnachtscharme erlegen. Und so ist unser heuriger Türkranz entstanden.

Ich bin ganz verliebt in ihn und freu mich (noch mehr, als sowieso schon) jeden Tag auf’s Nach-Hause-Kommen.

Richtig gespannt bin ich schon auf unseren Christbaum. Der wird heuer … eh klar, oder? … rot-weiß! Dazu hab ich schon einiges gebastelt und gehäkelt. Aber das gibt es erst später zu sehen.

Einen wunderschönen 4. Adventsonntag wünsche ich Euch!

LG

Karin

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Bei uns hat sie schon angefangen … die alljährliche lästige Schnupfenzeit! Und damit diese Zeit etwas angenehmer/hübscher vorbei geht, hab ich für meine Freundin, Tina, eine Taschentuchboxhülle gehäkelt. Cooles Wort – wäre was für “Stille Post” *gg* Die Anleitung dazu hatte ich von den “Royal Sisters”. http://theroyalsisters.blogspot.com/  Ganz toller Blog! Mal abgesehen davon, dass Michelle einfach wunderhübsche Sachen macht, hat sie immer wieder mal eine Gratisanleitung für ihre Leserschaft bereit. Thumbs up!

LG

Karin

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Letztes Jahr haben wir uns aus England richtigen Malzessig mitgenommen. Somit bin ich “gezwungen” öfters mal Fish’n'Chips zu kochen … das und der Fakt, dass die Kinder es einfach lieben. Die wollen ihren Fisch auch schon mit Essig *gg*

FISH’N'CHIPS

  • 140 g Mehl
  • 2 EL Maismehl (Achtung! Keine Maisstärke, sondern Maismehl! Hab ich in einem großen Supermarkt in der türkischen Abteilung bekommen!)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 160 ml Bier
  • 1 Ei
  • 4 – 6 Filets Kabeljau, Dorsch, Pangasius, … was man gerne mag
  • Kartoffeln
  • Ceres oder anderes Frittieröl
  • Malzessig

Die trockenen Zutaten verrühren, Bier und Ei hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig etwas quellen lassen und in der Zwischenzeit die Kartoffeln waschen, schälen und in dicke Pommes schneiden. In einer Pfanne das Fett heiß werden lassen und die Kartoffelspalten frittieren. Mit einem Schaumlöffel die Chips entnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm stellen. Dann die Fischfilets (eventuell vorher durchschneiden, damit es nicht zu groß für die Pfanne ist) durch den Backteig ziehen und im heißen Fett ebenfalls goldbraun frittieren. Gut auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit den Kartoffelchips servieren. Wer mag, mit Malzessig beträufeln.

Die Kartoffeln brauchen weitaus länger als der Fisch, der wirklich im Nu fertig ist. Daher frittiere ich die Kartoffeln meist zuerst oder arbeite überhaupt mit 2 Pfannen nebeneinander.

 

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Eine Freundin von mir hat im März (bitte korrigiere mich, wenn ich mich da jetzt vertu) Zwillinge bekommen. HURRAAAAA! Ein gesundes Mädchen und ein gesunder Bub! Ich bin dann aber ganz schön in Häkelstress gekommen, nachdem die zwei Süßen früher geholt wurden. Den beiden gefällt es wohl jetzt schon, wenn alles nach ihrer Pfeiffe tanzt *lol* Für Marlies hab ich ganz putzige Riemchenschuhe gehäkelt, die aber leider viel zu klein ausgefallen sind. Für Felix hab ich richtige Chucks gehäkelt. Die Anleitung http://www.coatsandclark.com/NR/rdonlyres/196F291E-5626-4A63-B76E-798BE8CC2327/64545/WM0270.pdf war wirklich unglaublich schwierig und hätte ich die Chucks nicht sooo unbedingt für Felix häkeln wollen, hätte ich die Wolle und Nadel sicher einfach in eine Ecke geschmissen und nimmer angeschaut (OK, weg gelegt hab ich die Schühchen nicht nur einmal, aber am nächsten Tag hab ich dann einfach weiter versucht). Auch, wenn ich nie zuvor eine derart komplizierte Anleitung gehabt habe, finde ich, dass sich der Schweiß, die Arbeit, die Zeit und der Ärger gelohnt haben. Voller Stolz präsentiere ich euch Felix mit seinen Häkelchucks:

Danke Karin für das Foto! Ich hab mich wirklich sehr darüber gefreut!

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Die Marmelade hab ich zwar letztes Jahr schon gekocht (heuer sieht es irgendwie schlecht aus mit heimischen Erdbeeren *grummel*) und auch fotografiert, nur dann hatte ich keine Zeit es zu posten. Ja und dann dachte ich mir, ich wart gleich auf die nächste Erdbeersaison ;-)  

ERDBEER-VANILLE-MARMELADE 

  • 1,5 kg Erdbeeren
  • 0,5 kg Gelierzucker 3:1
  • 2 TL Zitronensäure
  • 2 – 3 Vanilleschoten

Die Erdbeeren habe ich gewaschen und von Stiel, Blättern und unschönen Stellen befreit. Anschließend hab ich die Erdbeeren püriert und Gelierzucker und Zitronensäure untergerührt. Die Vanilleschoten hab ich der Länge nach halbiert, den Samen ausgekratzt und gemeinsam mit den ausgekratzten Schoten unter die Erdbeermasse gerührt. Damit die Marmelade schön aromatisch wurde, hab ich die Vanille über Nacht im Kühlschrank ordentlich drin ziehen lassen.
Am nächsten Tag hab ich die Marmelade gekocht. Dazu habe ich Marmeladegläser und die dazu passenden Deckel GRÜNDLICH mit heißem Wasser abgewaschen und verkehrt auf ein sauberes Geschirrtuch gestülpt. Beim Marmeladekochen halte ich mich ziemlich genau an die Angaben der Verpackung des Gelierzuckers. Nach ein paar Minuten Kochzeit (immer gut rühren, damit nix anbrennt!) mache ich immer eine Gelierprobe. Dazu gebe ich einen TL der köchelnden Marmelade auf einen kühlen Teller, lasse es kurz auskühlen und schau dann, wie gut die Marmelade geliert. Wenn sie der Festigkeit entspricht, die ich möchte, fülle ich sie in die sauberen Gläser, verschließe sie sofort und stelle sie kopfüber auf das Geschirrtuch bis es ausgekühlt ist. 

Ich hab die Marmelade seit letztem Jahr dunkel und kühl in einem Kasten im Keller gelagert. Sie ist weder grau noch schimmlig geworden.

 

P.S.: Leider finde ich nicht mehr die Anleitung für die hübschen Häkelerdbeeren :-/

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Leider musste ich Willi für die Hochzeit am Freitag absagen. Ich zog es vor mich 7 Stunden durch rechtliche Grundlagen für Kindergarten und Hort zu quälen ;-) Nachdem aber an dem Tag auch mein Göttergatte Geburtstag hatte und er sehr betrübt war, seinen Geburtstag gar nicht so royal feiern zu können, wie er sich das ausgemalt hatte, gab es am Sonntag als Entschädigung Millionaire’s Shortbread.

MILLIONAIRE’S SHORTBREAD

  • 250 g Universalmehl
  • 75 g Staubzucker
  • 175 g sehr weiche Butter

Das Backrohr habe ich auf 170 °C Heißluft vorgeheizt. Dann habe ich Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischt und die Butter mit den Fingern untergearbeitet, zuerst zu “Bröseln” dann zu Teig geknetet. Eine Auflaufform (ca. 33 x 23 cm) habe ich mit Butter ausgepinselt und den Teig darin verteilt. Mit einem Löffel habe ich dann den Teig fest in die Form gedrückt. Bevor ich das Shortbread für 20 Minuten gebacken habe, habe ich den Teig noch mehrmals mit einer Gabel eingestochen. Das Shortbread habe ich dann in der Form auskühlen lassen.

  • 90 g Butter
  • 2 x 400 g Dosen gesüßte Kondensmilch

Butter und Kondensmilch habe ich in einem Topf bei geringer Hitze erwärmt, bis die Butter geschmolzen war. Dann habe ich die Temperatur hochgedreht, bis die Masse köchelte. Achtung, ständig rühren, sonst brennt es an!!! Dann hab ich die Masse unter ständigem Rühren leise für etwa 10 Minuten köcheln lassen. Als ich merkte, dass das Karamell eindickt, habe ich sie über das Shortbread (in der Auflaufform!) gegossen und erkalten lassen.

  • 250 g Schokolade oder Kuvertüre (diesmal haben Schokohasen herhalten müssen)
  • 30 g Butter 
  • 50 g Honig
  • 100 ml Milch

Ich habe alle Zutaten in einem Topf bei Stufe 1 oder 2 verrührt, bis die Schokolade und die Butter geschmolzen war und es eine schöne homogene Glasur war. Dann hab ich die Glasur über das Karamell verteilt. Wenn alles schön gekühlt ist, kann man das Millionaire’s Shortbread aufschneiden.

 

 

Die besten Fotos entstehen, wenn ich ein neues Rezept ausprobiere ...

  

Und dann muss ich euch noch ein Video zeigen. Ich find’s echt Hammer und könnte es mir immer und immer wieder anschauen. I’m still wondering, if the queen would be amused!?

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Ich hoffe, ihr habt Ostern gut verbracht!? Bei uns war es herrlich! Das Wetter war ein Traum und die Augen der Kinder groß, als sie das Trampolin im Garten entdeckten.  In der nächsten Zeit wird es im Tinkerpot etwas ruhiger zugehen (für die, die es noch nicht bemerkt haben), da echt viel Zeit und Arbeit für meine Ausbildung zur Kindergartenhelferin draufgeht und ich da sehr eingespannt bin. ABER, es macht mir mächtig Spaß und ich bin echt froh und dankbar, dass ich so viel Unterstützung von meiner Familie erhalte! Ohne euch wäre das gar nicht machbar!

Grüße an die Füße

Karin

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Eigentlich wollte ich ein anderes Rezept posten, aber dann dachte ich mir, dass vielleicht ein österliches Rezept an der Zeit wäre (sind ja auch nur mehr 3 Wochen). Das allererste mal hab ich vor einem Jahr einen Osterkranz gebacken, der wurde dann am Ostersonntag mit Butter und Marmelade genossen. Seit dem hab ich ihn unzählige male auch als Striezel gebacken, bzw. zu Marvins 4. Geburtstag (siehe Fotos).

STRIEZEL, OSTERKRANZ, PINZE

  • 1 kg Mehl
  • 2 Packerl Trockengerm
  • 50 g – 150 g Zucker, nach Geschmack
  • 1 EL Salz
  • 100 g Butter
  • 530 ml Milch, je nach dem etwas mehr

Mehl, Trockengerm, Zucker und Salz vermischen. Dann schneide ich die Butter immer in kleine Stücke, gebs in die Milch und erwärme es in der Mikro. So dass die Milch angenehm warm (aber nicht zu heiß!) und die Butter zerschmolzen ist. Dann die Buttermilch den trockenen Zutaten zufügen und entweder mit einem Kochlöffel oder mit Mixer und Knethaken verkneten (geht auch mit den Fingern ). Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken (oder die Germschüssel schließen) und an einem warmen Ort (auf der Heizung oder im Wasserbad) mind. 1 Stunde gehen lassen. Dazwischen immer wieder mal “zusammen schlagen”. Je länger der Teig gehen kann, desto elastischer und besser wird er!
Dann den Teig auf 3 gleich große Teile teilen und auf gleich lange Stränge wuzeln. Je nachdem ob es ein Striezel werden soll, können die Stränge kürzer, dafür aber dicker sein. Soll ein Kranz oder eine Zahl, Brezel, … daraus werden, müssen die Stränge natürlich dünner und länger sein, damit man auch was draus formen kann.
Also wird jetzt ganz normal geflochten, wie bei einem Haarzopf, und für den Kranz werden die beiden Enden zusammengeknetet.
Dann bestreiche ich den Kranz/Striezel immer mit Milch, deck ihn wieder mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lass ihn nochmal etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen. Ich dreh dafür meistens das Backrohr auf minimale Stufe und lass ihn dort noch entspannen *gg*
Dann den Kranz rausnehmen, das Backrohr auf max. 180 °C Heißluft vorheizen, den Kranz mit einem Eidotter bestreichen und mit Hagelzucker, Mandelplättchen, Krokant, … bestreuen. Ich mag am liebsten Hagelzucker. Im Ofen braucht der Striezel dann gar nicht lange. Wenn er recht dünn ist, können schon 20 Minuten ausreichen und er ist gut gebacken. Ein dickerer Striezel braucht auch selten länger als 30 Minuten.
Auskühlen lassen und mit kalter Butter und Marmelade servieren

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Hier also das versprochene Rezept:

MOHNKUCHEN

  • 250 ml Schlagobers (gibt ja jetzt auch schon lactosefreies!!!)
  • 250 g Feinkristallzucker
  • 200 g Mohn
  • 100 g Mehl
  • 1 Msp Backpulver
  • 4 Eier
  • 1 EL Vanillezucker

Abrieb von einer Biozitrone (Achtung, nur die gelbe Schale! Das weiße ist bitter!!!)

Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Schlagobers mit Zucker, Vanillezucker und Abrieb der Zitrone aufschlagen. Die Eier nach und nach einrühren. Mehl, Mohn und Backpulver vermischen und unterheben. Eine Backform befetten und bemehlen (oder statt mit Mehl mit geriebenen Mandeln ausstreuen. Oberlecker, aber Junior streikt grad bei Mandeln *grummel*) oder eine Silikonform ordentlich ausspülen aber nicht abtrocknen! Masse einfüllen und etwa 30 Minuten backen. Nadelprobe machen!!!

Danke an Dani für das tolle Rezept (die Zuckermenge hab ich von 300 g etwas reduziert)! Er war tatsächlich so saftig, wie er ausgeschaut hat und den Kindern hat er besonders gut geschmeckt.

 

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Ts … da hab ich doch tatsächlich den allerersten Geburtstag vom Tinkerpot vergessen. Ich Rabenbloggerin, ich. Ist ja auch erst vier Wochen her und es ist mir auch nur deshalb aufgefallen, weil das letzte Posting das 99ste war. Dafür hab ich heute einen Mohnkuchen gebacken und taufe ihn nun auf Tinkerpotgeburtstagsmohnkuchen um. Jawoll! Das Rezept gibt es auch bald dazu. Ich hoffe, dass er so saftig ist, wie er aussieht. Er riecht auf jeden Fall sehr verführerisch!

Also dann, Happy Birthday to you and a happy 100th posting!

Karin

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