Wikingerbällchen

Ich bin ja großer Fan vom schwedischen Möbelriesen. Nur essen gehen wir nicht so gern dort. Fleischbällchen in Sauce kann man doch auch irgendwie besser machen, oder? Also hab ich das Internet nach einem gut klingenden Rezept abgeklappert. Das schwedische Essen kochen wir ab sofort immer zu Hause, weil wie Sohnemann zu sagen pflegte: “Mama, das ist mein neues Lieblingsessen!”

 

WIKINGERBÄLLCHEN

Köttbullar

 

  • 500 g gemischtes Faschiertes
  • 1 Ei
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 TL Sojasauce
  • etwas Pfeffer
  • 1 TL Steakgewürz
  • 1 TL Salz

 

Die Zwiebel hab ich klein geschnitten und das Faschierte mit den Zutaten gemischt. Ich hab leider Steakgewürzsalz gekauft, was das extra Salz unnötig gemacht hätte. Das hab ich aber erst später beim kosten gemerkt. Das nächste mal bin ich dann gescheiter ;-)

Aus der Fleischmasse hab ich kleine Bällchen geformt und die in einer Pfanne mit Butter oder Öl angebraten.

 

  • 100 ml Wasser
  • 250 ml Schlagobers
  • Salz
  • Zucker
  • Steakgewürz
  • 1 TL Mehl

 

Als die Fleischbällchen gut angebraten waren, hab ich sie aus der Pfanne rausgenommen und die heiße Pfanne mit Wasser abgelöscht. Unter Rühren hab ich dann Schlagobers, etwas Salz, Zucker und Steakgewürz (auch hier aufpassen, ob man nicht doch Steakgewürzsalz hat!!!) untergezogen. Das Mehl hab ich in etwas Wasser gut verrührt, bis alle Klumen weg waren. Als die Sauce gekocht hat, hab ich sie mit dem Mehlwasser angedickt. Immer gut rühren! Die Bällchen hab ich dann nochmal in die Sauce gelegt, damit sie darin etwas ziehen konnten.

Wikingerbällchen

Dazu gab es wahlweise Reis oder gekochte und geschälte Kartoffeln. Das wichtigste dazu ist aber die Preiselbeermarmelade. Ohne die geht nämlich gar nix!

 

LG

Karin

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Kakao am Stiel

Heuer hab ich für Verwandt-, Kolleg- und Freundschaften ein Unigeschenk gemacht. Kakao am Stiel! Alles, was man dazu braucht, ist

  • Schokolade
  • Gewürze wie Zimt, Kardamom, Vanille, Lebkuchen … was man gerne mag
  • eine Form (kann sein z.B. ein Eiswürfelbehälter oder Einwegschnapsgläser)
  • Holzstiele oder -löffel (Löffel hätte ich hübscher gefunden, hab ich aber erst lange nachdem es vollbracht war, bei einem großen Supermarkt entdeckt. Somit hab ich A-Sager aus der Apotheke genommen)
  • Zeit und
  • Geduld

Die Schokolade hab ich im Wasserbad erwärmt (Achtung, nicht zu heiß, sonst verbrennt sie!) und mit einem Teelöffel in die Förmchen eingefüllt. Ich hab hier mit dunkler Schokolade angefangen. Nach ungefähr 15 Minuten ist die Schokolade etwas abgekühlt und man kann die Stiele reinstecken, ohne dass diese gleich wieder umfliegen. Mit der Vollmilchschoki und der weißen Kuvertüre hab ich es genau so gemacht. Es ist zwar etwas mühsam, aber wie gesagt, mit etwas Geduld geht das ganz gut. Die weiße Schokolade hab ich auch etwas anziehen lassen und dann den Zimt drauf gestreut. Als die Schoki dann ausgekühlt und hart war, hab ich dann nur mehr den überflüssigen Zimt abgeklopft.

Somit ist der Kakao am Stiel fertig zum verschenken. Ich hab sie in hübsche Cellophanbeutel gepackt und mit einer Papierschleife zugetackert. Verschenkt hab ich sie dann mit den Worten, dass man die Schokostiele vorsichtig aus der Form lösen muss (eventuell vorsichtig KURZ unter heißem Wasser) und dann in heißer Milch so lange rührt, bis die Schokolade aufgelöst ist.

Das müsste schon eine Weile haltbar sein (so lange Schokolade eben hält), also ich denke, das kann man bestimmt auf Vorrat machen um z.B. immer wieder mal liebe Menschen damit zu beglücken (oder um seinen eigenen Schokoholismus zu befriedigen).

 

 

Die Kinder waren auf jeden Fall begeistert und auch sonst hab ich von rundherum gehört, dass die heiße Schokolade göttlich war. So soll es ja auch sein! Und ganz unter uns … ich hab’s auch ausprobiert … Göttlich!

 

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Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum!

Unser heuriger Tannenbaum hat eine wirklich lange und lustige Geschichte, die damit geendet hat, dass Göttergatte am 23. Dezember kurz vor 18 h nochmal in die Stadt gefahren ist, um einen neuen Baum zu holen. Mit dem vorigen Tannenbaum wären wir wohl alle nicht glücklich geworden (und neiiiin, dass wir bei den zwei Stämmen eine Christbaumspitze UND einen Christbaumstern draufstecken hätten können, hat nicht über diesen Fiaskobaum hinwegtäuschen können. Auch das Bauernlametta – Stroh – war zum Schreien.). Letztendlich haben wir doch einen Christbaum, der absolut typisch für uns ist: mehr breit als hoch und wunderschön :-)

Wir haben heuer wirklich viel selbst gebasteltes und gehäkeltes am Baum. Markus nennt ihn “unseren Entdeckerbaum”.

 

Für die Kræmmerhuse hab ich eine uralte rot-weiße Tischdecke zerschnitten. Danke an Tinas Mutter für die Inspiration!

Die hübschen Vintageanhänger hat Markus aus Geschenkssticker gebastelt.

Eigentlich hätte das eine Weihnachtsfingerpuppe werden sollen. Als der Weihnachtsmann dann fertig war, meinte Markus, dass es sich auch gut als Christbaumanhänger machen würde. Das lass ich mir doch nicht zweimal sagen *höhö* Inspiration, Design und Ausführung by me :-)

Auch die Keksausstecher meiner verstorbenen Oma haben einen besonderen Platz am Christbaum gefunden.

Eines meiner heurigen Wichtelgeschenke. Eine britische Weihnachtskugel. Danke nochmal an Tanja!

Und ganz besonders stolz bin ich auf den Weihnachtsstern, den ich mit viel Hingabe und Liebe gehäkelt hab.

 

Hier noch ein paar Fotos von Weihnachten:

 

Fünf Tage vor Weihnachten ist Marvin noch auf die Idee gekommen, dem Christkind einen Brief zu schreiben, dass die Katzen unbedingt Hauben brauchen. Und was mach ich? Häkel natürlich welche! In grün-weiß für Jessie, in rot-weiß für Jolly. Letzterer ist nur mäßig begeistert von seinem Weihnachtsgeschenk, weshalb es davon auch leider kein Foto gibt.

Meine Schwester und ich vor der Bescherung: “He, komm, wir machen mal so richtige Facebook-Fotos!” *rofl*

Bescherung bei meinen Eltern. Sind die zwei nicht süß?

Und wieder einmal haben wir es leider nicht geschafft, ein Familienfoto zu machen :-(

 

LG

Karin

 

 

 

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Frohe Weihnachten!

Etwas verspätet wünschen wir Euch noch Frohe Weihnachten. Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut verbracht und habt tolle Geschenke vom Christkind bekommen :-)

 

LG

Karin, Markus, Marvin und Miriam

 

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Rot-Weiß

Seit ich vor 3 Wochen beim schwedischen Möbelriesen shoppen war, bin ich dem rot-weißen skandinavischen Weihnachtscharme erlegen. Und so ist unser heuriger Türkranz entstanden.

Ich bin ganz verliebt in ihn und freu mich (noch mehr, als sowieso schon) jeden Tag auf’s Nach-Hause-Kommen.

Richtig gespannt bin ich schon auf unseren Christbaum. Der wird heuer … eh klar, oder? … rot-weiß! Dazu hab ich schon einiges gebastelt und gehäkelt. Aber das gibt es erst später zu sehen.

Einen wunderschönen 4. Adventsonntag wünsche ich Euch!

LG

Karin

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Für die Schnupfenzeit …

Bei uns hat sie schon angefangen … die alljährliche lästige Schnupfenzeit! Und damit diese Zeit etwas angenehmer/hübscher vorbei geht, hab ich für meine Freundin, Tina, eine Taschentuchboxhülle gehäkelt. Cooles Wort – wäre was für “Stille Post” *gg* Die Anleitung dazu hatte ich von den “Royal Sisters”. http://theroyalsisters.blogspot.com/  Ganz toller Blog! Mal abgesehen davon, dass Michelle einfach wunderhübsche Sachen macht, hat sie immer wieder mal eine Gratisanleitung für ihre Leserschaft bereit. Thumbs up!

LG

Karin

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Fish’n'Chips

Letztes Jahr haben wir uns aus England richtigen Malzessig mitgenommen. Somit bin ich “gezwungen” öfters mal Fish’n'Chips zu kochen … das und der Fakt, dass die Kinder es einfach lieben. Die wollen ihren Fisch auch schon mit Essig *gg*

FISH’N'CHIPS

  • 140 g Mehl
  • 2 EL Maismehl (Achtung! Keine Maisstärke, sondern Maismehl! Hab ich in einem großen Supermarkt in der türkischen Abteilung bekommen!)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 160 ml Bier
  • 1 Ei
  • 4 – 6 Filets Kabeljau, Dorsch, Pangasius, … was man gerne mag
  • Kartoffeln
  • Ceres oder anderes Frittieröl
  • Malzessig

Die trockenen Zutaten verrühren, Bier und Ei hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig etwas quellen lassen und in der Zwischenzeit die Kartoffeln waschen, schälen und in dicke Pommes schneiden. In einer Pfanne das Fett heiß werden lassen und die Kartoffelspalten frittieren. Mit einem Schaumlöffel die Chips entnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm stellen. Dann die Fischfilets (eventuell vorher durchschneiden, damit es nicht zu groß für die Pfanne ist) durch den Backteig ziehen und im heißen Fett ebenfalls goldbraun frittieren. Gut auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit den Kartoffelchips servieren. Wer mag, mit Malzessig beträufeln.

Die Kartoffeln brauchen weitaus länger als der Fisch, der wirklich im Nu fertig ist. Daher frittiere ich die Kartoffeln meist zuerst oder arbeite überhaupt mit 2 Pfannen nebeneinander.

 

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Mein jüngster Fan

Eine Freundin von mir hat im März (bitte korrigiere mich, wenn ich mich da jetzt vertu) Zwillinge bekommen. HURRAAAAA! Ein gesundes Mädchen und ein gesunder Bub! Ich bin dann aber ganz schön in Häkelstress gekommen, nachdem die zwei Süßen früher geholt wurden. Den beiden gefällt es wohl jetzt schon, wenn alles nach ihrer Pfeiffe tanzt *lol* Für Marlies hab ich ganz putzige Riemchenschuhe gehäkelt, die aber leider viel zu klein ausgefallen sind. Für Felix hab ich richtige Chucks gehäkelt. Die Anleitung http://www.coatsandclark.com/NR/rdonlyres/196F291E-5626-4A63-B76E-798BE8CC2327/64545/WM0270.pdf war wirklich unglaublich schwierig und hätte ich die Chucks nicht sooo unbedingt für Felix häkeln wollen, hätte ich die Wolle und Nadel sicher einfach in eine Ecke geschmissen und nimmer angeschaut (OK, weg gelegt hab ich die Schühchen nicht nur einmal, aber am nächsten Tag hab ich dann einfach weiter versucht). Auch, wenn ich nie zuvor eine derart komplizierte Anleitung gehabt habe, finde ich, dass sich der Schweiß, die Arbeit, die Zeit und der Ärger gelohnt haben. Voller Stolz präsentiere ich euch Felix mit seinen Häkelchucks:

Danke Karin für das Foto! Ich hab mich wirklich sehr darüber gefreut!

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Erdbeer-Vanille-Marmelade

Die Marmelade hab ich zwar letztes Jahr schon gekocht (heuer sieht es irgendwie schlecht aus mit heimischen Erdbeeren *grummel*) und auch fotografiert, nur dann hatte ich keine Zeit es zu posten. Ja und dann dachte ich mir, ich wart gleich auf die nächste Erdbeersaison ;-)  

ERDBEER-VANILLE-MARMELADE 

  • 1,5 kg Erdbeeren
  • 0,5 kg Gelierzucker 3:1
  • 2 TL Zitronensäure
  • 2 – 3 Vanilleschoten

Die Erdbeeren habe ich gewaschen und von Stiel, Blättern und unschönen Stellen befreit. Anschließend hab ich die Erdbeeren püriert und Gelierzucker und Zitronensäure untergerührt. Die Vanilleschoten hab ich der Länge nach halbiert, den Samen ausgekratzt und gemeinsam mit den ausgekratzten Schoten unter die Erdbeermasse gerührt. Damit die Marmelade schön aromatisch wurde, hab ich die Vanille über Nacht im Kühlschrank ordentlich drin ziehen lassen.
Am nächsten Tag hab ich die Marmelade gekocht. Dazu habe ich Marmeladegläser und die dazu passenden Deckel GRÜNDLICH mit heißem Wasser abgewaschen und verkehrt auf ein sauberes Geschirrtuch gestülpt. Beim Marmeladekochen halte ich mich ziemlich genau an die Angaben der Verpackung des Gelierzuckers. Nach ein paar Minuten Kochzeit (immer gut rühren, damit nix anbrennt!) mache ich immer eine Gelierprobe. Dazu gebe ich einen TL der köchelnden Marmelade auf einen kühlen Teller, lasse es kurz auskühlen und schau dann, wie gut die Marmelade geliert. Wenn sie der Festigkeit entspricht, die ich möchte, fülle ich sie in die sauberen Gläser, verschließe sie sofort und stelle sie kopfüber auf das Geschirrtuch bis es ausgekühlt ist. 

Ich hab die Marmelade seit letztem Jahr dunkel und kühl in einem Kasten im Keller gelagert. Sie ist weder grau noch schimmlig geworden.

 

P.S.: Leider finde ich nicht mehr die Anleitung für die hübschen Häkelerdbeeren :-/

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The Queen would be amused …

Leider musste ich Willi für die Hochzeit am Freitag absagen. Ich zog es vor mich 7 Stunden durch rechtliche Grundlagen für Kindergarten und Hort zu quälen ;-) Nachdem aber an dem Tag auch mein Göttergatte Geburtstag hatte und er sehr betrübt war, seinen Geburtstag gar nicht so royal feiern zu können, wie er sich das ausgemalt hatte, gab es am Sonntag als Entschädigung Millionaire’s Shortbread.

MILLIONAIRE’S SHORTBREAD

  • 250 g Universalmehl
  • 75 g Staubzucker
  • 175 g sehr weiche Butter

Das Backrohr habe ich auf 170 °C Heißluft vorgeheizt. Dann habe ich Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischt und die Butter mit den Fingern untergearbeitet, zuerst zu “Bröseln” dann zu Teig geknetet. Eine Auflaufform (ca. 33 x 23 cm) habe ich mit Butter ausgepinselt und den Teig darin verteilt. Mit einem Löffel habe ich dann den Teig fest in die Form gedrückt. Bevor ich das Shortbread für 20 Minuten gebacken habe, habe ich den Teig noch mehrmals mit einer Gabel eingestochen. Das Shortbread habe ich dann in der Form auskühlen lassen.

  • 90 g Butter
  • 2 x 400 g Dosen gesüßte Kondensmilch

Butter und Kondensmilch habe ich in einem Topf bei geringer Hitze erwärmt, bis die Butter geschmolzen war. Dann habe ich die Temperatur hochgedreht, bis die Masse köchelte. Achtung, ständig rühren, sonst brennt es an!!! Dann hab ich die Masse unter ständigem Rühren leise für etwa 10 Minuten köcheln lassen. Als ich merkte, dass das Karamell eindickt, habe ich sie über das Shortbread (in der Auflaufform!) gegossen und erkalten lassen.

  • 250 g Schokolade oder Kuvertüre (diesmal haben Schokohasen herhalten müssen)
  • 30 g Butter 
  • 50 g Honig
  • 100 ml Milch

Ich habe alle Zutaten in einem Topf bei Stufe 1 oder 2 verrührt, bis die Schokolade und die Butter geschmolzen war und es eine schöne homogene Glasur war. Dann hab ich die Glasur über das Karamell verteilt. Wenn alles schön gekühlt ist, kann man das Millionaire’s Shortbread aufschneiden.

 

 

Die besten Fotos entstehen, wenn ich ein neues Rezept ausprobiere ...

  

Und dann muss ich euch noch ein Video zeigen. Ich find’s echt Hammer und könnte es mir immer und immer wieder anschauen. I’m still wondering, if the queen would be amused!?

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